Guardiola unter Druck

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Starcoach Pep Guardiola steht unter Druck. Sollten seine Bayern im CL-Halbfinale gegen Atletico Madrid (Hinspiel 0:1) scheitern, würde das Engagement des Spaniers in München wohl als unvollendet in Erinnerung bleiben.

Während in der Liga die neuerliche Titelverteidigung praktisch fixiert ist, droht in der Königsklasse zum dritten Mal in Serie im Semifinale das Aus gegen einen spanischen Klub.

2014 scheiterten Alaba und Co. an Real Madrid, im vergangenen Jahr war gegen den FC Barcelona Endstation.

Die Ausgangslage für die Bayern ist kompliziert. Schon bei einem Treffer der Gäste müssten die Hausherren drei erzielen, um ins Finale am 28. Mai in Mailand einzuziehen. Atletico hat in dieser Saison erst einmal - beim 2:3 im spanischen Cup gegen Celta Vigo - drei Tore kassiert.

Die "Rojiblancos" halten gemeinsam mit Real in der laufenden Champions League bei nur fünf Gegentoren. Der im Hinspiel verletzt fehlende Abwehrchef Diego Godin steht Atletico außerdem wieder zur Verfügung.

Ans Limit gehen

Ans Limit gehen lautet daher das Motto der Münchner. "Wir werden einen FC Bayern sehen, der zu hundert Prozent ins Finale will, der alles gibt, um das Ergebnis zu drehen", versprach Kapitän Philipp Lahm vor der Partie in der mit 70.000 Zuschauern ausverkauften Arena. Der beim 1:1 gegen Mönchengladbach am Wochenende wie andere Stammkräfte geschonte David Alaba klang ähnlich.

"Wir haben sicher nicht die beste Ausgangsposition, aber wir spielen zu Hause", sagte der Wiener. Mut macht den Bayern, dass sie bei einem Torverhältnis von 41:6 bereits elf Königsklassen-Partien in Serie daheim gewonnen haben.

Die schönsten Bilder vom CL-Halbfinale:

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Atletico Madrid - Bayern München

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Manchester City - Real Madrid 0:0

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Müller soll es richten 

Zur Wende soll vor allem Thomas Müller beitragen. In Madrid hatte Guardiola den Weltmeister auf der Bank belassen und dafür heftige Kritik einstecken müssen. Der Spanier hatte dies als taktische Maßnahme verteidigt und dabei auch offenbart, wie ihm der bisher ausbleibende Sieg im bedeutendsten Titel wurmt. "Ich bin noch nicht tot. Ich habe noch ein Bullet (Patrone, Anm.). Nachher you can kill me", meinte Guardiola, der auf den Einsatz von Franck Ribery (Rücken) hoffte.

In München soll Müller neben Robert Lewandowski von Anfang an stürmen. 16 der 28 Bayern-Tore im laufenden Wettbewerb hat dieses Duo erzielt, jeder traf achtmal. "Ich bin nicht einer, der sich in großen Spielen versteckt", warb Müller für sich.

Die Marschroute für das Rückspiel sei klar. Ins offene Messer wolle man Atletico jedoch nicht laufen. "Wir müssen zielstrebig nach vorne spielen, dürfen aber nicht blind nach vorne rennen wie kleine Kinder", sagte Müller.

Atletico Bollwerk

Seit sechs Pflichtspielen ist Atleticos slowenischer Schlussmann Jan Oblak bereits ohne Gegentor. Gegen Abstiegskandidat Rayo Vallecano gab es am Wochenende ein 1:0. Der aufgrund einer nationalen Sperre auf der Tribüne sitzende Trainer Diego Simeone bot dabei ebenso eine B-Mannschaft auf. Den Treffer schoss der eingewechselte Antoine Griezmann. Der wegen seiner schmächtigen Statur "Pollito" (Küken) genannte Franzose will auch in München zuschlagen.

"Die Aussicht auf den Einzug ins Champions-League-Finale beflügelt uns alle", sagte der 25-jährige Angreifer, der im Viertelfinale gegen den FC Barcelona zweimal traf. Simeone erwartet in München wenig überraschend ein enges Spiel.

"Sie haben ihre Fans im Rücken, aber wir haben die Möglichkeit, ein Auswärtstor zu schießen. Es wird darauf hinauslaufen, wer aus seinen Chancen am meisten herausholt", betonte der Argentinier, der mit seinem Team bereits vor zwei Jahren im Finale stand. Dort unterlag Atletico schließlich Real nach Verlängerung.

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