Ebenbauer: "Damit killt man den Wettbewerb"

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Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer äußert heftige Kritik an der geplanten Reform der Champions League.

"Unfassbar! Mit dieser Reform nimmt man den Armen noch mehr Geld weg. Dafür werden die großen Klubs gestärkt und bekommen noch mehr Geld, das ist Kapitalismus pur", beklagt Ebenbauer. "Fußball lebt ja vom Wettbewerb, aber diese Reform geht klar zulasten der mittleren und kleinen Verbände. Damit killt man den Wettbewerb."

 Ab 2018/19 werden 26 statt wie bisher 22 Plätze der Gruppenphase bereits fix vergeben sein.

"Ad absurdum geführt"

Neben den vier über die Meisterweg-Qualifikation sollen nur noch zwei (bisher fünf) über den Liga-Weg ausgespielt werden. Statt zehn werden also nur noch sechs Teams via Quali in die Gruppenphase einziehen können.

Somit wird auch der von Ebenbauer angesprochene Mittelbau geschwächt, denn die Nationen auf den Plätzen elf und zwölf (derzeit Tschechien und die Schweiz) werden dann keinen festen Startplatz mehr haben und müssen so wie Österreich ihren Meister in die Qualifikation schicken.

"Der Name Champions League wird damit ad absurdum geführt", betonte Ebenbauer und sprach auch die terminlichen Auswirkungen für Nationen außerhalb der Top Ten an, die nun noch früher in die Qualifikation einsteigen müssen. Der Bundesliga-Vorstand hofft daher auf einen Schulterschluss mit den anderen betroffenen Verbänden. "Mittlere und kleinere Ligen müssen sich zusammentun, denn so geht es nicht."



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