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Dragovic: "Spanier lassen sich gerne fallen"

Die erhoffte CL-Sensation bleibt aus.

Aleksandar Dragovic muss mit Dynamo Kiew eine bittere 1:3-Heimpleite gegen ManCity hinnehmen. „Sie haben verdient gewonnen. Nach den ersten 45 Minuten hätten wir schon 0:3 oder 0:4 zurückliegen können“, gibt sich der ÖFB-Legionär selbstkritisch.

Der Innenverteidiger verliert zwar nur einen seiner sechs Zweikämpfe, macht teilweise aber eine unglückliche Figur. In der zweiten Hälfte übersieht der Schiedsrichter ein Elferfoul des Wieners an David Silva.

„Ich glaube, ich habe ihn schon ein bisschen erwischt“, kommentiert der 24-Jährige die Situation. „Aber die Spanier lassen sich immer gerne fallen. Vielleicht hätte es einen Elfer geben müssen, da hatte ich Glück.“

Kiew gegen ManCity, Eindhoven gegen Atletico - LAOLA1 hat die besten Bilder der Achtelfinal-Hinspiele der Champions League:

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Dynamo Kiew - Manchester City

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PSV Eindhoven - Atletico Madrid

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Juventus Turin - FC Bayern München

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Arsenal London - FC Bayern München

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„So etwas ist fatal“

Dragovic und seine Kollegen präsentieren sich zu Beginn etwas nervös. „Wir haben mit viel Angst gespielt“, meint der Abwehrspieler.

An den beiden Gegentoren vor der Pause ist der 43-fache ÖFB-Internationale nicht direkt beteiligt. Dennoch strahlt er nicht allzu viel Sicherheit aus. Beim 0:1 muss er zuschauen, wie der direkt neben ihm postierte Aguero nach dem Eckball völlig frei ins Tor einschießt.

Andriy Yarmolenko verlor den Stürmer aus den Augen. „Auf diesem Niveau ist es fatal, wenn Sergio Aguero so frei zum Schuss kommt“, meint Dragovic, der beim Corner dem aufrückenden Innenverteidiger Nicolas Otamendi zugeteilt ist.

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Keine glückliche Figur

Bei den darauffolgenden Toren gibt der ÖFB-Legionär ein ähnliches Bild ab. Zunächst versucht der 24-Jährige Aguero im Strafraum abzudrängen, ohne dabei ein Foul zu riskieren. Obwohl mit dem Rücken zum Tor stehend, gelingt es dem Stürmer das Spiel mit einem Ferserlpass schnell zu machen.

Raheem Sterlings anschließende Hereingabe verwertet David Silva zum zweiten City-Treffer. Dragovic kann dabei nur zuschauen. Dasselbe gilt für Yaya Toures Treffer zum 1:3.

Nach einer schnellen Kombination der „Citizens“ kommt der Ex-Austrianer beim Weitschuss des Mittelfeldspielers zu spät und kann diesen nicht mehr blocken – kein haarsträubender Fehler von Dragovic, dennoch wirkt er etwas unglücklich.

Vorstöße sorgen für Gefahr

Trotz dieses Gegentreffers ist bei Dynamo nach der Pause eine Leistungssteigerung erkennbar. „Da haben wir ganz gut mitgespielt“, sagt Dragovic.

Mit einigen Vorstößen versucht der Innenverteidiger auch selbst Akzente zu setzen. Dies gelingt hin und wieder recht gut, seine Offensiv-Kollegen bleiben letztlich aber – mit Ausnahme des Treffers zum zwischenzeitlichen 1:2 – zu ungefährlich.



„Das 1:3 war der Genickbruch“

„Mit etwas Glück hätten wir vielleicht den Ausgleich machen können“, erklärt Dragovic, der 87,3 Prozent seiner Pässe an den Mann brachte. „Das 1:3 am Schluss war der Genickbruch. Man muss ehrlich sein, die Chancen sind jetzt minimal. Aber wir wollen in Manchester unser Gesicht zeigen und ein gutes Spiel abliefern.“

Vorher steht jedoch in der nächste Woche das Cup-Viertelfinale und am 5. März der  Start in die Rückrunde der Meisterschaft am Programm.

Den verpatzten CL-Traum gilt es bis dahin aus den Köpfen zu streichen. Läuft alles perfekt, könnte Dragovic nächste Saison sowieso bei einem CL-Favoriten auflaufen.

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