Mattersburg trotz Überlegenheit nur Remis

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Der SKN St. Pölten holt am sechsten Bundesliga-Spieltag einen glücklichen Punkt beim SV Mattersburg.

Die Burgenländer sind in der ersten Halbzeit die überlegene Mannschaft, kommen aber kaum zu klaren Torchancen. Nach dem Seitenwechsel köpft Mahrer (47.) an die Latte. Mit dem ersten SKN-Torschuss stochert Segovia (63.) nach einer Ecke den Ball über die Linie. Mahrer (84.) gelingt der völlig verdiente Ausgleich für den dominierenden SVM.

Damit bleiben beide Teams mit vier Punkten im Tabellenkeller.

SV Mattersburg
SKN St. Pölten
1:1 (0:0)

Mattersburg drückend überlegen

Der SVM diktierte die Partie in der Anfangsphase nach quasi nach Belieben. Die Mannschaft von Trainer Karl Daxbacher, der in Anlehnung an Ex-Ried-Trainer Paul Gludovatz mit einem 3-3-3-1-System begann, das sich bei Bedarf in ein 3-4-2-1 wurde, sah dagegen kein Land.

Kaum zwei Minuten waren absolviert, da hatten die Gäste im Pappelstadion die erste Schrecksekunde zu überstehen. Tormann Christoph Riegler hielt den Ball nach einem Eckball nicht fest, hatte aber Glück, das daraus nichts entstand.

Wenig später machte Riegler seinen Fauxpas gut, indem er einen Kopfball des fallenden Thorsten Röcher an die Stange lenkte. Dazwischen strich ein Schuss von Patrick Farkas über das Tor.




Der SKN leistete sich viele Ballverluste und verlor mehrheitlich die Zweikämpfe im Mittelfeld. Mit dem neuen System hatten sich die Spieler offensichtlich noch nicht angefreundet. So gelangen der Mattersburger Offensive immer wieder zumindest im Ansatz gefährliche Aktionen.

Vor allem das Trio Farkas, Röcher und Michael Perlak kurbelte bei hohen Temperaturen das Spiel an. Nur im Strafraum fehlte die Genauigkeit.

Mahrer köpft an die Latte

Erst nach einer halben Stunde tauchten die Niederösterreicher vermehrt in der gegnerischen Hälfte auf. Das erste Rufzeichen setzte dann Andreas Dober mit einem Freistoß-Hammer aus 25 Metern knapp über die Latte.

Da waren allerdings schon fast 40 Minuten gespielt. Röcher (42.) verfehlte auf der Gegenseite aus spitzem Winkel das Tor und scheiterte gleich nach Wiederbeginn an Riegler. Mahrer (47.) traf per Kopf nur die Latte.

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Rapid-Salzburg 0:0

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Ried-Austria 1:1

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Wolfsberg-Admira 5:0

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Sturm Graz - Altach 3:1

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SV Mattersburg - SKN St. Pölten 1:1

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Glückliche Führung

Während die Mattersburger verzweifelt anrannten, schien St. Pölten immer mehr Sicherheit zu gewinnen.

In der 63. Minute bekamen die "Wölfe" den ersten Eckball zugesprochen. Der Ball landete links im Strafraum bei Kapitän Lukas Thürauer, der scharf in die Mitte spielte. Dort stocherte Segovia den Ball im zweiten Versuch mit der Sohle über die Linie.

Für die Burgenländer wollte es mit dem Abschluss weiter nicht klappen. Ein Treffer von Markus Pink in der 73. Minute wurde wegen vorangegangen Abseits des eingewechselten Patrick Bürger nicht anerkannt.

Verdienter Ausgleich

Die Heimmannschaft steckte aber nicht auf und glich durch ein sehenswertes Tor aus. Mahrer behauptete den Ball in Stürmer-Manier und knallte ihn von der Strafraummitte eiskalt unter die Latte.

Das Powerplay der Grün-Weißen am Ende brachte nichts mehr ein. Eine Glanztat von Riegler bei einer Doppelchance von Röcher (89.) und eine vergebene Pink-Chance (93.) waren schließlich bezeichnend.

Die Stimmen zum Spiel:

Ivica Vastic (Mattersburg-Trainer): "Das war Fußball von der bittersten Seite. Es waren 23 Torschüsse und so viele Chancen, da muss man mehr Tore schießen. Wir müssen uns selbst an die Nase fassen. Wir haben uns viel vorgenommen. Es waren genug Chancen da, um zu gewinnen. Pech und falsche Entscheidungen waren der Grund, dass wir diese nicht genutzt haben. Summa summarum war es aber dennoch positiv, dass der Ausgleich gefallen ist."

Karl Daxbacher (St.-Pölten-Trainer): "Endlich eine schlechte Statistik und trotzdem ein Punkt. Sonst waren wir immer die bessere Mannschaft und haben verloren. Mattersburg war in allen Belangen besser, es war ein glücklicher Punkt für uns. Wir können nur über den Kampf bestehen, da viele Spieler nicht in Form sind. Es zeichnet sich ein Kampf um den Liga-Erhalt ab. Am Systemwechsel war nicht die Leistung, sondern die fehlende Form und das Selbstvertrauen der Spieler schuld."

Thorsten Röcher (Mattersburg-Mittelfeldspieler): "Ich war froh, dass am Ende noch der Ausgleich gefallen ist. Es war sehr viel Pech dabei. Ich habe aber gewusst, dass wir zu unseren Chancen kommen. Das ist eben Fußball."



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