Werbung in eigener Sache

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„Das ist mein Job“, so der trockene Kommentar von Kevin Friesenbichler nach dem 3:1-Sieg der Austria gegen Altach.

Er hatte ihn gut gemacht, seinen Job. Drei Torschüsse, zwei davon versenkt, der zweite Doppelpack seiner noch jungen Bundesliga-Karriere.

Weil Trainer Thorsten Fink gegen die Vorarlberger einmal mehr das Rotationsprinzip anwendete, durfte der steirische Stürmer zum dritten Mal in dieser Bundesliga-Saison von Beginn an ran.

FK Austria Wien
CASHPOINT SCR Altach
3:1 (1:0)

„Ich bin jedes Mal, wenn ich von Anfang an die Chance kriege, froh. Und ich denke, ich habe es diesmal ganz gut gemacht“, sagt der 22-Jährige. Denn eines ist klar: „Ich will nicht nur der Joker sein!“

Der Topscorer mit wenig Spielzeit

Doch „Friese“ war nicht der einzige, der beim Erfolg gegen Altach Werbung in eigener Sache betrieben hatte. Auch Ismael Tajouri wusste zu glänzen – ein Tor, ein Assist.

„Wenn ich meine Chance bekomme, will ich mein Bestes geben – bis jetzt klappt das“, sagt der 22-Jährige. Wenngleich das eher als Understatement zu werten ist. Mit vier Toren und drei Assists ist der Flügelflitzer bewerbsübergreifend Topscorer der Violetten. Und das, obwohl er nur etwas mehr als ein Drittel der möglichen Einsatzminuten absolviert hat.


„Es fühlt sich sehr gut an, aber ich habe der Mannschaft auch viel zu verdanken“, sagt „Isi“ auf seine tollen Werte angesprochen.

Dabei hat er bei seinem letzten Treffer bewusst auf Ausgelassenheit verzichtet: „Ich habe mir vorgenommen, dass ich natürlich nicht juble, wenn ich ein Tor schieße. Ich habe zu viel Respekt vor Altach – ich war zwei Jahre dort und habe dem Klub viel zu verdanken.“

"Hoffentlich darf in Trondheim ran"

Doch nun klappt es endlich auch bei den Veilchen, für die er jahrelang im Nachwuchs gespielt hat. „Ich habe mich bei Altach sehr gut entwickelt. In dieser Saison wollte ich bei der Austria durchstarten, was bisher gut funktioniert. Jetzt will ich weiterhin so konstant spielen“, so Tajouri.

Ein bisschen mehr darf es dann aber schon gerne sein. „Hoffentlich darf ich auch am Donnerstag in Trondheim ran“, grinst er.

Fink tendiert aber eher dazu, wieder jene Elf auflaufen zu lassen, die schon im ersten Duell des EL-Playoff für den Sieg gesorgt haben: „Wir haben im Hinspiel gegen Trondheim eine Top-Leistung abgeliefert, deswegen werde ich nicht großartig wechseln. Vielleicht kommt ein Spieler neu dazu.“

Es gibt zwei, die sich aufgedrängt haben…



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