Tabellenführer Altach weiter souverän

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Altach bleibt in der Bundesliga weiter das Maß der Dinge. Die Vorarlberger gewinnen in der 4. Runde mit 3:1 gegen den Aufsteiger aus St. Pölten und bleiben damit Tabellenführer, drei Punkte vor Rapid.

Erneut ist es Dimitri Oberlin, der Altach bereits in Minute 2 nach einer Ecke in Führung bringt. In Minute 24 schnürt der junge Schweizer nach einem schweren Abwehrfehler von Mader einen Doppelpack. Dovedan (46.) stellt noch vor der Pause auf 3:0. Schütz (75.) erzielt nur noch den Ehrentreffer.

CASHPOINT SCR Altach
SKN St. Pölten
3:1 (3:0)

Der SCR Altach behält auch nach der 4. Runde die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga. Die Vorarlberger feierten am Samstagabend einen nie gefährdeten 3:1-(3:0)-Heimerfolg gegen Aufsteiger SKN St. Pölten. Die Elf von Trainer Damir Canadi führt die Tabelle mit dem Punktemaximum drei Zähler vor Rapid an. Für St. Pölten hingegen setzte es die bereits dritte Saisonpleite.

Mann des Spiels war der in Hochform aufspielende Sturm-Jungstar Dimitri Oberlin. Der 18-jährige Schweizer traf vor 5.389 Zuschauern erneut zwei Mal (2., 24.) und führt mit fünf Toren die Schützenliste an. Es war der zweite Doppelpack des von Meister Salzburg ausgeliehenen Angreifers innerhalb einer Woche. Nikola Dovedan besorgte mit einem abgefälschten Fernschuss bereits vor der Pause die klare 3:0-Führung. Der ehemalige Altacher Daniel Schütz verkürzte in Hälfte zwei auf 3:1 (75.).



"So überlegen schätze ich Altach nicht ein, dass wir hier gar keine Chance hätten", sagte SKN-Trainer Karl Daxbacher vor der Partie, in der seine Mannschaft bereits nach zwei Minuten eiskalt überrumpelt wurde. Denn Altach präsentierte sich wie beim Auswärtssieg bei Admira (1:2) vor einer Woche als Frühstarter: Philipp Netzer verlängerte eine Lienhart-Ecke mit dem Kopf und Oberlin erzielte per Hecht-Kopfball aus kurzer Distanz die Führung (2.). In der Vorwoche hatte Oberlin ebenfalls in der zweiten Minute getroffen.

Auf der Gegenseite fiel ein Abschluss des bulligen SKN-Stürmers Kevin Luckassen nach einer Flanke von Schütz zu schwach aus (8.). Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gäste immer mutiger wurden. Gerade als die Daxbacher-Elf den Anfangsschock endgültig überwunden zu haben schien, schlugen die Vorarlberger erneut zu: "Wölfe"-Routinier Florian Mader verschätzte sich nach einem weiten Abschlag von Altach-Goalie Andreas Lukse komplett und Oberlin vollendete sein anschließendes Solo locker zum 2:0 (24.).



Die Gäste hielten auch in der Folge mit, kamen aber kaum zu Strafraumszenen. Die Altacher hingegen, bei denen Netzer früh mit einer Schulterverletzung ausschied (25.), agierten höchst effizient - und mit dem nötigen Glück: Verteidiger Michael Huber lenkte den 25-Meter-Schuss von Dovedan unangenehm für Goalie Christoph Riegler zum 3:0 ab (45.+1). Für den vom LASK ausgeliehenen Offensivmann war es der erste Bundesligatreffer.

Karl Daxbacher war in der Pause zu Umstellungen gezwungen: Jeroen Lumu kam für den angeschlagenen Manuel Hartl, Marco Perchtold ersetzte Michael Ambichl. Am neuerlichen Altacher Blitzstart änderte das nichts: Patrick Salomon kam bei einem Stanglpass von Oberlin nur einen Schritt zu spät (46.). Ein Freistoß von Philipp Lienhart landete zwar im Tor, doch Benedikt Zech hatte zuvor aktiv ins Spielgeschehen eingegriffen (47.).


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Sturm-Austria 3:1

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Rapid-Admira 4:0 (2:0)

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Die Canadi-Elf verlegte sich mit ihrer Dreier- beziehungsweise Fünferkette darauf, den Vorsprung zu verwalten. Dies gelang meist souverän, allerdings zulasten von Torszenen. Nach einer Stunde endete das ansprechende Bundesliga-Debüt von Altachs-Neo-Stürmer Nicolas Moumi Ngamaleu. Auf der Gegenseite hatte der Rumäne Paul Pirvulescu auf der linken Abwehrseite einen schweren Einstand.

Mit Fortdauer der Partie zogen sich die Vorarlberger immer weiter zurück und ließen die Gäste gewähren. Der eingewechselte Lumu vergab in der 74. Minute noch völlig frei stehend per Kopf, doch wenige Sekunden verkürzte Schütz - ebenfalls per Kopf - zum 1:3. Galvao hatte den im Rückraum lauernden Offensivmann aus den Augen verloren. St. Pölten war auch danach bis zuletzt mehr in Ballbesitz, eine weitere Großchance ließ die Canadi-Elf aber nicht mehr zu.



Stimmen zum Spiel:

Damir Canadi (Altach-Trainer): "Wir haben heute sehr viel investiert von der ersten Minute an. Dann ist das Spiel von der Torfolge her sehr günstig für uns verlaufen. Aber in der letzten halben Stunde haben wir unserem körperlichen Einsatz Tribut gezollt. Ich hätte mir gewünscht, wenn wir nach dem 3:0 ein wenig souveräner aufgetreten wären."

Karl Daxbacher (St. Pölten-Trainer): "Vom Ergebnis her ist es eine klare Niederlage, die ich im Spiel so nicht gesehen habe. Denn der Spielverlauf war sehr ungünstig für uns. Nach dem 0:3 musste ich befürchten, dass wir untergehen und deshalb bin ich sehr froh, dass wir daraus noch das Beste gemacht haben. Heute hat man gesehen, dass wir doch noch einige Dinge zu verbessern haben, vor allem in den Zweikämpfen müssen wir mehr investieren. Da war Altach einfach viel aggressiver."


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