Austria Wien als Schießbude der Liga

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Austria Wien ist die Schießbude der noch jungen Saison. Kein anderer Bundesligist hat bislang mehr Gegentreffer kassiert als die neun der Veilchen.

"Wir kriegen einfach viel zu viele Tore, begehen viel zu viele leichte Fehler. Das müssen wir abstellen, sonst kann es problematisch werden", warnt Linksverteidiger Christoph Martschinko nach dem 1:3 bei Sturm Graz.

Trainer Thorsten Fink hätte erwartet, dass seine Elf nach einer spielfreien Woche frischer auftritt: "Daher bin ich enttäuscht."

SK Puntigamer Sturm Graz
FK Austria Wien
3:1 (1:0)

"Viele Spieler haben auf dem Platz ihre Leistung nicht gebracht. Ich weiß, dass sie besser Fußball spielen können", so der Deutsche weiter.

Almer angefressen

Nach dem 1:4 im Derby nahm Fink die Schuld für die Pleite noch auf sich, diesmal bot er seinen Schützlingen keine Ausrede für den lethargischen, mutlosen und unkonzentrierten Auftritt in Graz-Liebenau.


Besonders besorgniserregend aus violetter Sicht ist eben die Anzahl der Gegentore. Während Leader Altach (Torverhältnis 7:2), Rapid (13:2), Sturm (8:3) und Salzburg (6:4) die Balance zwischen Offensive und Defensive bislang hinbekommen, klingelt es bei der Austria (7:9) derzeit regelmäßig.

Und das obwohl mit Robert Almer die klare Nummer eins Österreichs im Tor steht. Der Steirer war nach der Abfuhr in Graz auch spürbar angefressen.

"Sieben Gegentore in zwei Spielen sind einfach zu viele, wenn du in der Meisterschaft vorne dabei sein willst", stellt der 32-Jährige klar und bezieht seinen Ärger nicht alleine auf jene Szenen, als es tatsächlich in seinem Kasten einschlug:

"Wir müssen hinten einfach stabiler stehen, dürfen nicht so viel zulassen. Es gab auch in der ersten Halbzeit einige Situationen, in denen sie ganz alleine durchspaziert sind."

"Man muss sich nur Sturm anschauen"

Wie Almer die Herangehensweise des Kontrahenten grundsätzlich besser zu gefallen schien: "Man muss sich nur Sturm anschauen: Die marschieren 90 Minuten bissig und aggressiv. Das haben wir nicht getan - warum auch immer kann ich nicht beurteilen. Das wird eine Sache sein, die wir intern besprechen müssen."

Bezüglich Abwehrverhalten wird es nach dem "Tag zum Vergessen" (O-Ton Martschinko) definitiv einiges zu analysieren geben. Wobei es kein gänzlich neues Thema in Favoriten ist.

"Das war schon in der letzten Saison ein bisschen ein Problem", erinnert Alexander Grünwald an die 48 Gegentreffer in der vergangenen Spielzeit, die gerade im Vergleich zu Meister Salzburg (33) einen Unterschied ausgemacht haben.

"Wir haben eigentlich daran gearbeitet. Am Anfang der Saison hat das ganz gut funktioniert, aber in den letzten beiden Spielen nicht", schüttelt der Kärntner den Kopf.

"Müssen schauen, dass wir die Kurve kriegen"

Das aktuelle Tief kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, schließlich steht das Europa-League-Playoff gegen Rosenborg Trondheim auf dem Programm.

Almer fordert, dass man bis zum Donnerstag die Köpfe wieder nach oben kriegen muss und startet einen Weckruf: "Wir wollen es auf alle Fälle schaffen. Aber auch wenn wir in die Gruppenphase kommen sollten, müssen wir schauen, dass wir die Kurve kriegen, weil die Doppelbelastung sicher nicht weniger wird. Das wird dann sogar noch mehr werden für die Jungs. Wir müssen einfach in jedem Spiel hellwach sein."

Dieser Hinweis betrifft wohlgemerkt nicht nur die Defensive. So schwach sich die Austria zuletzt in der Rückwärtsbewegung präsentierte, so ungefährlich war sie auch im Spiel nach vorne.

"Hinten stehen wir nicht kompakt und vorne machen wir die Chancen auch nicht - wenn wir welche haben, denn gegen Sturm waren nicht so viele vorhanden. Da müssen wir mehr kreieren", bringt es der Goalie auf den Punkt.

Peter Altmann


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