Admira trotz Niederlage gegen Rapid in Europa

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Die Admira darf am 36. Bundesliga-Spieltag trotz einer 1:3-Niederlage gegen Rapid Wien jubeln.

Da Sturm Graz bei der Austria mit 0:3 verliert, beenden die Südstädter die Saison auf Rang vier. Aufgrund der Teilnahme am Cup-Finale haben die Niederösterreicher den Europa-League-Qualiplatz damit sicher.

Für die Tore der überlegenen Gäste sorgen Schaub (12.), Schwab (62.) und Sonnleitner (84.). Grozurek (87.) gelingt nur noch Ergebniskosmetik.

Rapid beendet die Saison auf dem zweiten Platz.


Schaub trifft zur Führung

Der Sieg in Maria Enzersdorf bedeutete für Rapid den ersten vollen Erfolg gegen die Niederösterreicher nach fünf erfolglosen Versuchen und zuletzt drei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge.

Dass es für die ohne Kapitän Steffen Hofmann (Knieblessur) angetretenen Hütteldorfer diesmal zu drei Punkten gegen den Angstgegner reichte, zeichnete sich schon früh ab. Rapid dominierte von Beginn an und wurde in der 4. MInute erstmals gefährlich, als Schaub aus guter Position verzog.

Vier Minuten später rettete Thomas Ebner nach Querpass von Schaub gerade noch vor Florian Kainz, in der 12. Minute aber gingen die Gäste in Führung - eine Hereingabe von Kainz verwertete Schaub ohne Mühe.

Ex-Admiraner erhöht

Auch danach blieb Rapid am Drücker, agierte jedoch nicht mehr so zwingend wie in der Anfangsphase. Von der Admira war mit Ausnahme eines Schlenzers von Maximilian Sax neben das Kreuzeck (14.) wenig bis gar nichts zu sehen.

Admira Rapid
Ballbesitz 60.3% 39,7%
Zweikämpfe 55.36% 44,64%
Torschüsse 11 14
Torschüsse außerhalb Strafraum 7 6
Torschüsse innerhalb Strafraum 4 8
Kopfballchancen 1 3
Eckbälle 0 4
Flanken 11 14
Abseits 1 6
Fouls 7 23

Ider zweiten Hälfte verstärkten die Hausherren vorerst ihre Offensivbemühungen, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Rapid blieb gefährlicher und sorgte in der 62. Minute für die Vorentscheidung, als Ex-Admiraner Schwab einen Eckball von Kainz per Kopf versenkte.

Praktisch eine Kopie dieses Tores war das 3:0 für Rapid - diesmal war Sonnleitner nach Corner von Kainz erfolgreich.

Ex-Rapidler mit Ehrentreffer

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Austria-Sturm 3:0 (0:0)

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Admira - Rapid 1:3

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Mattersburg - Grödig 2:3

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Altach - Ried 0:0

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Salzburg-WAC 1:0

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Rapid-Goalie Tobias Knoflach musste in Abwesenheit des angeschlagenen Stammkeepers Richard Strebinger kein einziges Mal ernsthaft eingreifen. Beim Ehrentor durch einen sehenswerten Weitschuss von Grozurek in der 87. Minute war der Schlussmann machtlos.

Aufgrund der fixierten Europacup-Teilnahme ließ sich für die Admiraner die Niederlage im letzten Liga-Match mit Ernst Baumeister als offiziellen Cheftrainer leichter verschmerzen, zumal auch noch die Chance auf den Cuptitel lebt.

Die bisher letzte Trophäe holte der Club 1966, als man das Double gewann. Einige Spieler von damals, darunter Anton Herzog, Vater von Andreas Herzog, wurden schon vor dem Anpfiff der Rapid-Partie gefeiert. Applaus gab es auch für Christoph Schößwendter und Rene Schicker, die den Club mit Saisonende verlassen. Schößwendter unterschrieb bereits bei Rapid.


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Die Stimmen zum Spiel:

Ernst Baumeister (Admira-Trainer): "Rapid hat taktisch sehr gut gespielt, das schnelle 1:0 ist ihnen entgegengekommen. Einige unsere Spieler haben mit dem Druck nicht ganz umgehen können. Zum Glück war aber auf meine 'Veilchen' Verlass und wir sind in Europacup. Aber im Cupfinale ist eine Steigerung dringend nötig. Wir haben unser erstes Ziel, die Europacup-Teilnahme, erreicht, jetzt müssen wir im Cupfinale keinen Rucksack tragen. In diesem Spiel könnten wir unsere super Saison krönen."

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): "Ich bin sehr froh, dass wir endlich wieder in der Südstadt gewonnen haben. Es war ein interessantes Spiel, der Druck lag bei der Admira. Es war quasi das letzte Aufgebot von uns. Unser einziges Problem heute war die Chancenauswertung, aber das verfolgt uns schon die ganze Saison. Wir hatten heute den Vorteil, dass wir nicht gewinnen mussten. Das war die erfolgreichste Saison in meiner Trainerkarriere und auch die erfolgreichste von Rapid in den letzten Jahren."

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