35. Runde: Alle Stats, Heatmaps und Taktiktafeln

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"Wo läuft denn der schon wieder herum?"

Eine Frage, die so mancher Fußball-Fan im Stadion zu fragen geneigt ist.

Hier gibt es die Antworten darauf im Detail. Die Heatmaps aller Bundesliga-Spiele der aktuellen Runde. Sie zeigen an, wo genau die jeweiligen Spieler im Ballbesitz waren.

In der ursprünglichen Form sind alle eingesetzten Spieler markiert und werden angezeigt. Mit einem Klick auf die Mannschaft werden alle Spieler der Mannschaft demarkiert und nicht mehr angezeigt. Danach können einzelne oder auch mehrere Spieler beliebig ausgewählt werden.

Egal, welches Team ausgewählt ist, links befindet sich das eigene, rechts das gegnerische Tor.

Und auch die Taktiktafel stellen wir zur Verfügung. Der allumfassende Arbeitsnachweis jedes einzelnen Spielers. Pässe, Torschüsse, Dribblings, Fouls und vieles mehr. Hier kann man ein Spiel wirklich in alle Einzelheiten zerlegen!

NEU in dieser Saison ist der Stat-Check. Hier kann man ganz genau nachlesen, wie der jeweilige Spieler agiert hat. Ballkontakte, Zweikampfwerte, Torschüsse... Alles, was das Herz begehrt - und sortierbar vom besten zum schlechtesten Akteur einer Mannschaft!


GRÖDIG - SALZBURG 1:2

Tore: Schütz (15.); Minamino (31.), Oberlin (72.)

Gelbe Karten: Maak bzw. Miranda

BEACHTLICH: 

  • Die Heatmap zeigt, dass Grödig es über die Außen gegen Salzburg versuchte. Doch im Strafraum wurde es zu wenig heiß!
  • Paulo Miranda ist der Spieleröffner bei Salzburg und spielte die meisten Pässe. Jene in die Tiefe kommen in der Regel nicht an, wie die Taktiktafel zeigt.
  • Wie erging es dem Liga-Debütanten Xaver Schlager? Gute 76 Ballkontakte, eine mittelmäßige Zweikampf-Bilanz und ein optimierbares Passspiel. Solides Debüt!

SK Rapid Wien - SCR Altach 1:1

Tore: Prosenik (88.); Netzer (22.)

Gelbe Karten: Fehlanzeige!

BEACHTLICH: 

  • Dieses Spiel stand symptomatisch für die gesamte Rapid-Saison: Viel Ballbesitz, aber nur wenige zwingende Chancen. Die Heatmap der Grün-Weißen gibt nicht ganz den Spielverlauf wieder. Freilich befanden sich die Hütteldorfer oft im gegnerischen Strafraum, doch viele zwingende Chancen konnte man sich nicht erarbeiten. Typisch auch: Matej Jelic konnte sich wieder einmal überhaupt nicht behaupten. Nur 18 Ballkontakte sammelte er in 62 Minuten. Seine Zweikampfquote (28,57%) ist ebenfalls bescheiden.
  • Rapid-Debütant Attila Szalai zeigte eine ordentliche Partie. Obwohl nach 77 Minuten ausgewechselt, kam er auf die zweitmeisten Ballkontakte aller Rapidler, der 18-Jährige spielte aber fast nur Querpässe, wie die Taktiktafel zeigt. Von den wenigen Bällen nach vorne, die er mit Risiko spielte, kamen fast keine an. Trotzdem lieferte der ungarische Innenverteidiger eine echte Bewährungsprobe ab.
  • Die Heatmap der Altacher vermittelt den Eindruck, als hätten die Gäste ohne Mittelfeld gespielt. Tatsächlich versuchte man im Angriff so schnell wie möglich die beiden Stürmer Hannes Aigner und Martin Harrer einzusetzten, die den Rapidlern auch einige Probleme bereiteten. Beide arbeiteten auch hinten gut mit, in der Zentrale wurden einige Bälle gewonnen, wie die Taktiktafel zeigt.


SV Ried - FK Austria Wien

Tore: Gorgon (17., 25.), Holzhauser (56.), Grünwald (63.), Venuto (87.)

Gelbe Karte: Rotpuller

BEACHTLICH: 

  • Die Austria präsentierte sich unheimlich effektiv: Die Veilchen gingen mit dem ersten ihrer nur sieben Torschüsse in Führung. Alle Schüsse, die auch auf das Tor der Rieder abgegeben wurden, landeten schlussendlich im Netz. Bei fünf Toren eine beachtliche Quote der Violetten.
  • Ried lieferte hingegen eine desolate Vorstellung ab. Man merkte, dass nach dem fixierten Klassenerhalt am Wochenende die Luft draußen war. Dementprechend vorsichtig ist die erschreckende Zweikampfquote der Innviertler zu beurteilen - denn nur Filipovic (66,6 Prozent) und Streker (54,5 Pozent) konnten eine positive Zweikampfbilanz aufweisen.

  • Lukas Rotpuller hatte unglaubliche 124 Ballkontakte, doch fast noch beeindruckender war seine Passquote von 98, 3 Prozent - bei insgesamt 119 gespielten Pässen ein phänomenaler Wert.


SK Sturm Graz - SV Mattersburg 1:1

Tor: Prietl (79./Eigentor); Malic (91.)

Gelbe Karten: Lykogiannis bzw. Novak

BEACHTLICH: 

  • Man merkte, dass die Mattersburger den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen wollten. Die Burgenländer erkämpften sich aufgrund ihres großen Einsatzes das verdiente Remis. Das ist in der Heatmap der Vastic-Truppe ersichtlich.

  • Nedeljko Malic, der nach 664 Minuten die Mattersburger Torsperre beendete, war mit einer Pass-Quote von 85 Prozent und einer Zweikampf-Quote von 69 Prozent der beste Verteidiger der Burgenländer.
  • Donis Avdijaj wurde bei seinem letzten Heimspiel für Sturm Graz in der 54. Minute eingewechselt. Er brachte mehr Schwung in die Partie der Grazer und wurde mit zwei Torschüssen gefährlich. Seine Passquote von 88 Prozent war auch sehr stark.


Wolfsberger AC - Admira 1:2

Tore: Trdina (92.) bzw. Spiridonovic (73.), Monschein (83.)

Gelbe Karten: Silvio, Tschernegg

BEACHTLICH: 

  • Die Heatmap bestätigt Coach Heimo Pfeifenberger: Der WAC lieferte eine schlechte Partie, fand nie richtig ins Spiel, was kaum rote Aktivfelder zur Folge hat. Die Kärntner zeigten sich zudem wenig kreativ: 23 Flanken, 17 davon kamen laut Taktiktafel nicht an. Zündel hätte aber aus einer der wenigen angekommenen fast getroffen.
  • Srdan Spiridonovic war zweifelsohne der auffälligste Spieler auf dem Platz. Sechs Torschüsse (einer das erlösende 1:0) und 80 Ballkontakte bzw. 82 Prozent Passquote bestätigen das. Einziger Makel: Die schwache Zweikampfquote von 37 Prozent

  • Tadej Trdina feierte sein sentimentales Comeback nach seinem Kreuzbandriss am 12. August. Drei Ballkontakte später traf er ins Schwarze.


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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