Die Tops und Flops der 32. Runde

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Salzburg beendet eine Durststrecke, Rieds alte Stärke hilft massiv - und die Goalies hatten einen Samstag zum Vergessen.

Die 32. Bundesliga-Runde bietet wieder interessante Erkenntnisse. Wir haben die Tops und Flops!

Salzburg kann es doch noch auswärts

Na bitte, geht doch! Dass Salzburg Meister wird, ist nach dieser Runde noch wahrscheinlicher geworden. Denn nachdem die Bullen zuletzt ihre Heimspiele gewinnen konnten und auswärts immer ein Remis holten (übrigens eine typische Meisterrechnung) haben Soriano und Co. nun auch damit begonnen, in der Fremde drei Punkte zu sammeln. Der 3:1-Erfolg in Altach war erst der zweite Auswärtssieg in der Liga unter Trainer Oscar Garcia – der erste gelang dem Spanier bei seinem Pflichtspieldebüt, am 7. Februar bei der Admira (2:1). Und apropos Debüt: Konrad Laimer erzielte im Ländle seinen ersten Bundesliga-Treffer. Der 18-Jährige schloss damit eine wahre Traumwoche für ihn ab, denn bereits unter der Woche traf der Blondschopf gleich zwei Mal im Cup beim 5:2 gegen die Wiener Austria – das waren seine ersten Tore bei den Profis.




Austrias Offensivkräfte beenden Torflaute

Wer hätte das gedacht? Vier Bundesliga-Partien in Folge gelang der Austria zuletzt kein Torerfolg. Und dann treffen die Veilchen in Mattersburg gleich neun (!) Mal. „Irreal“, selbst FAK-Coach Thorsten Fink konnte den zweithöchsten Bundesliga-Auswärtssieg der Geschichte kaum glauben. Der Deutsche freute sich speziell, dass jeder Offensivspieler getroffen hat“ – auch wenn es gegen neun Burgenländer nicht unbedingt schwierig war, imponierte ihm der Torhunger seiner Truppe. Denn die zuletzt in der Kritik gestandenen violetten Offensivkräfte trafen am 5. März beim 3:1 gegen Ried zum letzten Mal ins Schwarze. Damals sorgte Kayode in der Nachspielzeit für den Schlusspunkt. Balsam also für die violette Seele!




ZUSCHAUER-TENDENZ

Runde Top Flop Gesamt Schnitt
1. 15.100 (Rapid-Ried) 1.079 (Grödig-Altach) 36.826 7.365
2. 17.357 (Salzburg-Rapid) 2.940 (Admira-Mattersburg) 40.244 8.049
3. 13.300 (Rapid-WAC) 1.667 (Grödig-Austria) 27.490 5.498
4. 12.500 (Austria-Rapid) 1.212 (Grödig-Admira) 28.896 5.779
5. 14.876 (Sturm-Rapid) 2.402 (Admira-Ried) 35.089 7.018
6. 16.800 (Rapid-Grödig) 4.217 (Altach-Admira) 39.661 7.932
7. 14.300 (Rapid-Mattersburg) 1.454 (Grödig-Ried) 35.608 7.122
8. 8.347 (Salzburg-Grödig) 2.233 (Admira-WAC) 32.790 6.558
9. 15.500 (Rapid-Admira) 1.142 (Grödig-Mattersburg) 32.857 6.571
10. 6.410 (Austria-WAC) 3.345 (Admira-Sturm) 23.764 4.753
11. 23.200 (Rapid-Salzburg) 1.721 (Grödig-Sturm) 36.623 7.325
12. 7.715 (Salzburg-Admira) 3.079 (Ried-Mattersburg) 28.921 5.784
13. 32.200 (Rapid-Austria) 2.109 (Admira-Grödig) 58.479 11.696
14. 14.700 (Rapid-Sturm) 1.226 (Grödig-WAC) 32.288 6.458
15. 11.822 (Austria-Salzburg) 1.815 (Admira-Altach) 27.949 5.590
16. 9.623 (Salzburg-Sturm) 2510 (Ried-Grödig) 32.515 6.503
17. 16.400 (Rapid-Altach) 2.036 (Grödig-Salzburg) 33.460 6.692
18. 6.244 (Austria-Sturm) 2.700 (Mattersburg-Grödig 22.065 4.413
19. 12.700 (Rapid-Ried) 1.020 (Grödig-Altach) 27.549 5.509
20. 14.167 (Salzburg-Rapid) 1.919 (Admira-Mattersburg) 30.899 6.180
21. 13.700 (Rapid-WAC) 1.436 (Grödig-Austria) 25.159 5.032
22. 12.500 (Austria-Rapid) 1.124 (Grödig-Admira) 26.215 5.243
23. 12.571 (Sturm-Rapid) 2.150 (Admira-Ried) 29.805 5.961
24. 14.200 (Rapid-Grödig) 2.700 (Mattersburg-WAC) 35.155 7.031
25. 13.200 (Rapid-Mattersburg) 1.320 (Grödig-Ried) 26.815 5.363
26. 7.771 (Salzburg-Grödig) 2.014 (Admira-WAC) 25.544 5.109
27. 13.000 (Rapid-Admira) 1.176 (Grödig-Mattersburg) 29.303 5.861
28. 7.011 (Austria-WAC) 3.205 (Admira-Sturm) 26.818 5.364
29. 24.800 (Rapid-Salzburg) 2.000 (Grödig-Sturm) 39.343 7.868
30. 8.109 (Salzburg-Admira) 4.086 (Ried-Mattersburg) 30.895 6.179
31. 26.200 (Rapid-Austria) 2.201 (Admira-Grödig) 49.397 9.879
32. 16.200 (Rapid-Sturm) 1.224 (Grödig-WAC) 32.011 6.402
GESAMT: 1.040.433 6.503

Rieder Heimstärke sei Dank

Noch ist es nicht ganz durch, aber so quasi - und deswegen feierte die SV Ried auch nach dem 1:0 gegen die Admira, als wäre der Klassenerhalt schon geschafft. Mit acht Punkten Vorsprung auf den SV Grödig sollte in den letzten vier Runden eigentlich nichts mehr passieren. Die Innviertler haben sich dem Großteil ihrer Absstiegssorgen entledigt - und das auch dank der wiedergefundenen Heimstärke. Denn während Grödig seine letzten drei Heimspiele allesamt verlor, gewann Ried alle - u.a. gegen Rapid und die Admira. Daraus resultierte der große Vorsprung, mit dem die Oberösterreicher nun deutlich entspannter als zuvor die letzten Runden angehen können.




Ein kapitaler Tormannfehler

From hero to zero. Rene Swete ließ sich in den letzten Wochen nichts zu Schulden kommen. Im Gegenteil, der Wiener hielt sein Team mit starken Paraden im Spiel, wie etwa beim überraschenden Erfolg gegen die Austria vor zwei Wochen. Von Heldentaten war die Rede. Gegen den WAC unterlief dem 25-Jährigen aber ein folgenschwerer Patzer, als ihm ein Jacobo-Freistoß durch die Beine rutschte. „So ein Tor darf mir in 1.000 Jahren nicht passieren. Es tut mir unheimlich leid! Darum kann sich die Mannschaft jetzt zwar nichts kaufen, aber ich kann es leider nicht mehr ändern“, war der Schlussmann untröstlich. Rückendeckung gab es von Trainer Peter Schöttel: „Ja, es war sein Fehler, aber am Anfang war er es, der uns im Spiel gehalten hat.“




Markus Kusters Ausraster

What? So haben wir Markus Kuster noch nie erlebt – wollen wir in Zukunft auch nicht. Der SVM-Goalie rastete nach dem Elferpfiff von Schiri Markus Hameter im wahrsten Sinne des Wortes aus, neben verbalen Attacken klopfte er auch mit der Faust auf die Schulter des Unparteiischen. Logische Folge: Rot! „Ich muss Kuster selbst fragen, was er sich dabei gedacht hat. Das war sicher nicht in Ordnung von ihm“, hatte selbst Trainer Ivica Vastic keine Erklärung. Kuster entschuldigte sich nach dem Match jedenfalls bei Hameter. „Das akzeptiere ich“, ist der 36-Jährige nicht nachtragend. Vor allem bewies er mit einer öffentlichen Entschuldigung durchaus Größe:




Sturms Fortsetzung einer unrühmlichen Serie

Wo führt das noch hin beim SK Sturm Graz? Die Top 3 sind enteilt, um Platz vier muss man noch zittern. Die 0:2-Niederlage gegen den SK Rapid war ein Rückschlag und gleichzeitig ein Beweis dafür, dass die "Blackies" gegen die vermeintlich Großen nicht gewinnen können. Die Bilanz gegen die Top 3 der Bundesliga - Salzburg, Rapid und Austria - ist aus Sturm-Sicht erschreckend. Von möglichen 30 Punkten konnten lediglich sechs eingefahren werden. Aber lest selbst:



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