26. Runde: Alle Stats, Heatmaps und Taktiktafeln

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"Wo läuft denn der schon wieder herum?"

Eine Frage, die so mancher Fußball-Fan im Stadion zu fragen geneigt ist.

Hier gibt es die Antworten darauf im Detail. Die Heatmaps aller Bundesliga-Spiele der aktuellen Runde. Sie zeigen an, wo genau die jeweiligen Spieler im Ballbesitz waren.

In der ursprünglichen Form sind alle eingesetzten Spieler markiert und werden angezeigt. Mit einem Klick auf die Mannschaft werden alle Spieler der Mannschaft demarkiert und nicht mehr angezeigt. Danach können einzelne oder auch mehrere Spieler beliebig ausgewählt werden.

Egal, welches Team ausgewählt ist, links befindet sich das eigene, rechts das gegnerische Tor.

Und auch die Taktiktafel stellen wir zur Verfügung. Der allumfassende Arbeitsnachweis jedes einzelnen Spielers. Pässe, Torschüsse, Dribblings, Fouls und vieles mehr. Hier kann man ein Spiel wirklich in alle Einzelheiten zerlegen!

NEU in dieser Saison ist der Stat-Check. Hier kann man ganz genau nachlesen, wie der jeweilige Spieler agiert hat. Ballkontakte, Zweikampfwerte, Torschüsse... Alles, was das Herz begehrt - und sortierbar vom besten zum schlechtesten Akteur einer Mannschaft!

CASHPOINT SCR Altach
SK Rapid Wien
0:0 (0:0)

Tore: Fehlanzeige!

Gelbe Karten: Jäger, Salomon bzw. Schwab, Petsos, M. Hofmann, Kainz

BEACHTLICH: 

  • Denker, Lenker, Vorbereiter: Florian Kainz ist auch in Altach der wichtigste Offensivspieler des SK Rapid. Als einziger Akteur kommt er auf 100 Ballkontakte, er bereitet vier Schüsse vor und gibt selbst zwei ab. Zwei seiner Torschussvorlagen entstanden aus Eckbällen. 
  • Die Ausbeute von Rapid muss natürlich kritisiert werden. Neun Mal (!) kommen die Gäste innerhalb des Strafraums zum Abschluss. Sechs Mal kann Altach-Keeper Martin Kobras mit einer Parade retten und hatte da auch das nötige Glück. Die Hausherren wiederum schossen nur zwei Mal auf das Tor. Beide Versuche kamen aber aus riesiger Distanz. So viel zur Torgefahr der Vorarlberger.

FK Austria Wien
SV Guntamatic Ried
3:1 (0:1)

Tore: Rotpuller (57.), Grünwald (64.), Kayode (94.) bzw. Filipovic (31.)

Gelbe Karten: Vukojevic, Kayode, Gorgon bzw. Filipovic, Fröschl

BEACHTLICH: 

  • Raphael Holzhauser fehlte der Austria an allen Ecken und Enden. Anstelle des eigentlichen Spielgestalters und Ballverteilers durfte Ognjen Vukojevic ran. Der Kroate enttäuschte mit lediglich 29 Ballkontakten und nur 16 erfolgreichen Pässen und musste zur Pause aus taktischen Gründen weichen. Alexander Grünwald versuchte den Ausfall seines standardmäßígen Nebenmannes etwas zu kompensieren und das Spiel der Hausherren zu ordnen. Mit 71 Ballkontakten wies er die zweitmeisten auf und spielte insgesamt 43 Pässe zum Mitspieler.

  • Was Kevin Friesenbichler in 90 Minuten gelang, gelang Lary Kayode in 45 Minuten. Aufgrund der Umstellung auf ein 4-4-2-System darf dieser Vergleich jedoch nicht zu wörtlich genommen werden. Friesenbichler kam mit 27 Ballkontakten auf vier Torschüsse und eine Vorlage. Kayode brauchte lediglich 19 Ballaktionen, um vier Torschüsse abzugeben und dabei auch noch den spielentscheidenden Schlusspunkt zum 3:1 zu setzen. Bleibt abzuwarten, ob Trainer Thorsten Fink seinen Sprinter an vorderster Front noch einmal freiwillig auf die Bank setzt.
  • Die Heatmap beweist, wie umtriebig Dieter Elsneg und Thomas Fröschl waren. Die beiden waren an den meisten gefährlichen Aktionen beteiligt und bereiteten der Austria-Defensive Kopfzerbrechen. 38 Ballkontakte sind für einen Stürmer nicht schlecht, zudem gab Fröschl vier Torschüsse und zwei Torschussvorlagen ab. Elsneg spulte viele Kilometer ab, spielte entscheidende Pässe in die Tiefe und kam auf 47 Ballkontakte, einen Torschuss und zwei Vorlagen. Allerdings hätte gerade Fröschl völlig freistehend mit einem Kopfball und einem Volley kurz vor Schluss fast einen Treffer erzielen müssen.

FC Red Bull Salzburg
SV Grödig
3:0 (1:0)

Tore: Soriano (6.), Minamimo (54.), Ulmer (68.)

Gelbe Karten: Mukhtar bzw. Kerschbaum, Denner

BEACHTLICH: 

  • Noch nie hatte Salzburg in der Oscar-Ära mehr Ballbesitz, die Heatmap und die Zuspiele in der Taktiktafel zeigen, dass Salzburg bewusst den Gegner mit dem Leder in den eigenen Reihen zermürben wollte. Grödig stand tief, ob des Rückstands mussten sie früher oder später aber etwas mehr Richtung Offensive tun. Man muss aber auch einfach sagen: Der Qualitäts-Unterschied war enorm.
  • Warum wurde Sandro Djuric eigentlich zur Pause ausgewechselt? Nun, als offensiver Mittelfeldspieler sorgte er für keinen Torschuss, legte keinen Torschuss auf, seine Pässe kamen nur zu 50 Prozent an - und eine eklatante Zweikampfschwäche von 11,11 Prozent ließen Peter Schöttel keine andere Wahl. Das zeigen die Spieler-Stats.

SV Mattersburg
SK Puntigamer Sturm Graz
1:0 (1:0)

Tor: Pink (40.)

Gelbe Karten: Mahrer bzw. Kamavuaka, Gruber

BEACHTLICH: 

  • "Ich hätte das Spiel nach der Pause entscheiden können", sagt Donis Avdijaj und hat damit nicht unrecht. Mit seiner Einwechslung wurden die Grazer schlagartig gefährlicher. Fünf der acht Schüsse, die auch auf das gegnerische Tor gingen, fanden in Halbzeit zwei, also erst als Avdijaj am Feld stand, statt. Drei davon kamen von Avdijaj selbst. 
  • Mattersburg war vor der Pause vor allem über die rechte Seite gefährlich. Patrick Farkas und Thorsten Röcher sorgten für ordentlich Betrieb. Röcher gab insgesamt sieben Torschüsse ab - so viele wie sonst kein Spieler in dieser Partie. Nach der Pause fanden aber nur noch zwei Schüsse auf das Tor von Michael Esser. 

FC Admira Wacker Mödling
RZ Pellets WAC
0:2 (0:2)

Tore: Hellquist (9.), Schmerböck (43.)

Gelbe Karten: Spiridonovic, Lackner, Grozurek bzw. Werrnitznig, Sollbauer

BEACHTLICH: 

  • Als absolut harmlos erwies sich gegen den WAC Solo-Spitze Christoph Knasmüllner, der es gerade mal zu 17 Ballkontakten brachte und keinen einzigen Torschuss bzw. Schussvorlage liefern konnte. Zudem gewann er gerade einmal zwei Zweikämpfe.
  • Als wesentlich aktiver erwies sich Srdjan Spiridonovic, der gleich sieben Mal auf das WAC-Gehäuse schoss und starke 105 Ballkontakte hatte. Das Glück war aber an diesem Abend nicht auf der Seite des 22-Jährigen.

  • Bei den Kärntnern lieferte Manuel Seidl eine starke Leistung ab. Auf der linken Seite stellte er die Admira vor einige Probleme. Zudem bereitete er herrlichen den Führungstreffer von Hellquist vor.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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