Ereignisreiches Remis bei Mattersburg-Ried

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Der SV Mattersburg und die SV Ried trennen sich zum Frühjahrs-Auftakt 3:3 (1:2).

Die Gäste gehen durch Möschl (5.) in Führung, ehe Pink mit der einzigen echten SVM-Chance in der ersten Hälfte ausgleicht (21.). Dem 2:1 durch Fröschl (24.) folgen Novak-Ausschluss und Elfmeter (42.), aber Möschl vergibt.

Antonitsch erhöht nach einer Ecke (59.), dann wird Ried defensiv nachlässig. Malic per Kopf (67.) und Prietl per 15-Meter-Hammer ins Kreuzeck (71.) sorgen für die Punkteteilung.

SV Mattersburg
SV Guntamatic Ried
3:3 (1:2)

Ried dominierte eine Stunde lang das Spiel, traf zweimal durch den lange überragenden Thomas Fröschl nur die Latte (27., 52.) und vergab eben durch Patrick Möschl auch noch einen Foulelfmeter (42.). Doch der Sprung auf Platz sieben der Tabelle gelang trotzdem nicht.

Möschl hatte die Oberösterreicher mit der ersten Chance in Führung (5.) gebracht. Den Mattersburger Ausgleichstreffer durch Markus Pink (21.) konterte nur wenig später Fröschl mit der neuerlichen Führung (24.).

Nach dem Ausschluss von Michael Novak (42.) sah alles danach aus, dass Nico Antonitsch mit dem 3:1 (59.) die Partie entschied. Doch mit einer Energieleistung und einem Doppelpack innerhalb von vier Minuten rettete die Vastic-Elf noch einen Punkt.

Guter Start trotz fehlender Kräfte

Ried verlor in der Winter-Transferzeit mit Thomas Murg und Oliver Kragl zwei Leistungsträger, dazu fehlten im Pappelstadion auch Top-Torschütze Dieter Elsneg, Daniel Sikorski und der gesperrte Petar Filipovic.

Der Elf von Paul Gludovatz merkte man den Aderlass eine Stunde lang jedoch nicht an.

Nach der frühen Führung bestimmten die Gäste das Spiel. Die Rieder standen defensiv sicher und waren mit ihren schnellen Kontern stets gefährlich.

Möschl vergab die große Chance auf das 2:0 (11.), ehe auch Mattersburg gefährlich im gegnerischen Strafraum auftauchte.

Pink köpfelte einen Jano-Freistoß per Innenstange zum 1:1 ein, doch das Spiel bekam der Aufsteiger damit nicht in den Griff.

Mattersburg Ried
Ballbesitz 53,10% 46,90%
Zweikämpfe 55,24% 44,76%
Eckbälle 3 3
Torschüsse 9 16
Torschüsse außerhalb Strafraum 4 7
Torschüsse innerhalb Strafraum 5 9
Kopfballchancen 4 2
Abseits 1 1
Fouls 12 24

Pech für Fröschl

Nur drei Minuten später nützte Heimkehrer Fröschl, der vom LASK zurück ins Innviertel geholt worden war, eine Orientierungslosigkeit in der Mattersburger Abwehr und spitzelte den Ball zum 2:1-Pausenstand ein.

Allerdings hätten die Rieder mit einer klar höheren Führung in die Kabine gehen können. Ein abgefälschter Fröschl-Schuss klatschte nur an die Latte (27.), Möschl vergab sogar einen Foulelfmeter, den SVM-Torhüter Markus Kuster parierte (42.).

Michael Novak hatte Fröschl an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht und sah dafür Rot.

Wieder Pech für Fröschl

Gegen zehn Mann traf Fröschl zum zweiten Mal nur die Latte (52.), ehe Antonitsch auf 3:1 erhöhte (59.).

Admira - Salzburg 1:2 (0:0) © GEPA
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Rapid - WAC 3:0 (0:0) © GEPA
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Grödig - Austria 0:1 (0:1) © GEPA
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Mattersburg - Ried 3:3 (1:2)
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Altach - Sturm 2:2 (2:1) © GEPA
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Doch Mattersburg bäumte sich noch einmal auf und wurde dafür auch belohnt.

Malic ließ sich seine zweite Kopfballchance nicht entgehen, und Prietl jagte den Ball aus rund 16 Metern unhaltbar zum 3:3-Endstand ins Kreuzeck.


Stimmen zum Spiel

Ivica Vastic (Mattersburg-Trainer): "Wir haben uns das anders vorgestellt. Wir sind sehr schnell in Rückstand geraten, haben die Tore zu leicht bekommen. Erst mit zwei Toren Rückstand war die Konzentration da und es wurde Fußball gespielt - ich verstehe nicht, warum nicht gleich von Beginn an. Die schnellen Rieder bereiteten uns Probleme, vor allem in der Defensive. Der Kontakt bei der Roten Karte und dem Elfer war außerhalb, danach war es für uns schwierig mit einem Mann weniger. Kompliment an meine Mannschaft, sie haben an das Wunder geglaubt und durch das zweite Tor die zweite Luft bekommen. Das dritte Tor und der Punkt sind erfreulich, das ist wie ein Sieg."

Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "Das Spiel ist wie zwei Paar Schuhe, aber zwei verschiedene Schuhe. Wenn man das Stärke-Schwäche-Profil beider Mannschaften vergleicht, sind sie zirka gleich. Es ist ein gerechtes X. Dieser Punkt könnte Gold wert sein. Ein Mann weniger schafft oft zusätzliche Kräfte, wie man das bei Mattersburg gesehen hat. Wir waren nur rechts aktiv, das hat Mattersburg ausgenutzt."

Markus Pink (Torschütze Mattersburg): "Als Mannschaft haben wir heute große Moral bewiesen. Wir haben uns die Tore leider selbst gemacht. Nach dem Spielverlauf muss man mit dem Punkt zufrieden sein, jeder Punkt ist wichtig."

Nico Antonitsch (Torschütze Ried): "Dieses Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an".


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