18. Runde: Alle Stats, Heatmaps und Taktiktafeln

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"Wo läuft denn der schon wieder herum?"

Eine Frage, die so mancher Fußball-Fan im Stadion zu fragen geneigt ist.

Hier gibt es die Antworten darauf im Detail. Die Heatmaps aller Bundesliga-Spiele der aktuellen Runde. Sie zeigen an, wo genau die jeweiligen Spieler im Ballbesitz waren.

In der ursprünglichen Form sind alle eingesetzten Spieler markiert und werden angezeigt. Mit einem Klick auf die Mannschaft werden alle Spieler der Mannschaft demarkiert und nicht mehr angezeigt. Danach können einzelne oder auch mehrere Spieler beliebig ausgewählt werden.

Egal, welches Team ausgewählt ist, links befindet sich das eigene, rechts das gegnerische Tor.

Und auch die Taktiktafel stellen wir zur Verfügung. Der allumfassende Arbeitsnachweis jedes einzelnen Spielers. Pässe, Torschüsse, Dribblings, Fouls und vieles mehr. Hier kann man ein Spiel wirklich in alle Einzelheiten zerlegen!

NEU in dieser Saison ist der Stat-Check. Hier kann man ganz genau nachlesen, wie der jeweilige Spieler agiert hat. Ballkontakte, Zweikampfwerte, Torschüsse... Alles, was das Herz begehrt - und sortierbar vom besten zum schlechtesten Akteur einer Mannschaft!

FC Red Bull Salzburg
RZ Pellets WAC
1:1 (0:1)

Tore: Jonatan Soriano (63.) bzw. Christopher Wernitznig (34.)

Gelbe Karten: Christian Schwegler, Yasin Pehlivan bzw. Christian Dobnik

BEACHTLICH:

  • Christopher Wernitznig nahm für seinen Einsatz gegen Salzburg vor dem Match zwei Schmerztabletten. Dass ihm im Match die Kraft fehlte, um weite Wege zu gehen, zeigt seine Heatmap. Zudem hatte er die wenigsten Ballkontakte der Kärntner, doch dafür war er enorm effektiv und verwandelte seinen einzigen Torschuss.

  • Salzburgs Flügelspieler Takumi Minamino hielt sich strikt an die Vorgabe, über die rechte Seite zu kommen. Während sein Pendant, Valon Berisha, immer wieder in die Mitte zog, war der Japaner nur ganz selten im Zentrum zu finden, wie die Heatmap schön darstellt.

BEACHTLICH:

  • Wie gegen Grödig am Samstag scheiterte Salzburg auch gegen den WAC immer wieder an einem hervorragendenen gegnerischen Tormann. Christian Dobnik konnte sieben der acht Schüsse, die auf sein Tor gingen, auch parieren.

  • Naby Keita ist und bleibt das Um und Auf im Mittelfeld der Bullen. Der 20-Jährige gab sechs Torschüsse ab, hatte drei Torschussvolagen und bereitete den Ausgleich vor. Kein Wunder, dass er gleich sieben Mal gefoult wurde - Höchstwert in dieser Partie.

FC Admira Wacker Mödling
SK Rapid Wien
2:1 (0:1)

Tore: Stephan Zwierschitz (53.), Srdjan Spiridonovic (63., Elfmeter) bzw. Deni Alar (38.)

Gelbe Karten: Keine bzw. Steffen Hofmann, Florian Kainz, Thanos Petsos

BEACHTLICH:

  • Hut ab vor der Admira! Normalerweise ist man gegen das ballbesitzorientierte Spiel Rapids andere Heatmaps gewohnt. Diese beweist jedoch, dass sich die Admira alles andere als eingeigelt, das Spielfeld bestmöglich ausgenützt und vor allem über die Flanken, vorrangig über links, für Gefahr gesorgt hat. Srdjan Spiridonovic war dabei überall zu finden.
  • Matej Jelic war einmal da, einmal dort. So richtig eingebunden ins Spiel der Hütteldorfer war er jedoch auch diesmal nicht, geschweige denn in der Gefahrenzone bzw. im gegnerischen Strafraum. In diesem war der Stürmer kaum zu sehen.

 

BEACHTLICH:

  • Vier Torschüsse, ein Tor, zwei Mal Stange und nur ein Versuch neben das Gehäuse - das war die äußerst respektable Ausbeute von Deni Alar, der nach langer Zeit wieder einmal ran durfte. Auch wenn sonst im Spiel nicht alles rund lief.
  • Srdjan Spiridonovic war an diesem Abend einfach überragend und das UMm und Auf im Spiel der Admira. Die meisten Torschüsse, fünf Versuche auf das Tor, davon ein Tor per Elfmeter, kaum Fehlpässe, obwohl der qurilige Außenbahnspieler immer wieder gesucht wurde. Note: 1.

 

SV Mattersburg
SV Grödig
0:2 (0:1)

Tore: Christian Derflinger (39.), Lucas Venuto (61.)

Gelbe Karten: Prietl, Sprangler, Malic bzw. Brauer

Gelb-Rote Karte: Röcher

BEACHTLICH:

  • Christian Derflinger hatte nicht nur wegen seinem Tor und Assist einen maßgeblichen Anteil am Sieg der Grödiger. Der 21-Jährige war der kreative Freigeist im Spiel der Gäste, dies zeigt auch seine Heatmap: Derflinger war mit Ausnahme des eigegen Strafraums überall am Feld zu finden.
  • Den Mattersburg Außenverteidigern Patrick Farkas und Michael Novak kann man mangelnde Beteiligung an den Offensiv-Aktionen nicht vorwerfen. Beide suchen stets den Weg nach vorne, der Rechtsverteidiger Farkas war sogar immer wieder im gegnerischen Strafraum zu finden.

BEACHTLICH:

  • Lucas Venuto war der beste Mann am Feld, wie Derflinger erzielte auch er je ein Tor und Assist. Von den acht Torschüssen, die die Salzburger im Spiel abgaben, war der Brasilianer an fünf direkt beteiligt.
  • Für Thorsten Röcher war es ein überaus unglückliches Spiel. Der Mattersburger sah nicht nur Gelb-Rot, auch zuvor gelang ihm nicht viel. Lediglich 27,27% seiner Zweikämpfe konnte er gewinnen.

FK Austria Wien
SK Puntigamer Sturm Graz
2:1 (1:1)

ToreKayode (39.), Gorgon (81.) bzw. Horvath (3.)

Gelbe Karten: Kayode, Hadzikic bzw. Piesinger

BEACHTLICH:

  • Wie wichtig Raphael Holzhauser in seiner neuen Rolle als Mann im defensiven Mittelfeld bei der Austria ist, kann man gut an der Heatmap erkennen. Es gibt kaum freie Flecken im zentralen Mittelfeld, wo er nicht im Ballbesitz war.
  • Sascha Horvath brachte die Grazer zwar in Führung, ansonsten konnte er sich aber selten in Szene setzen. Die Heatmap beim Grazer ist dementsprechend übersichtlich

BEACHTLICH:

  • Starke Werte kann Lukas Rotpuller bei der Austria vorweisen: Nur zwei von 14 Zweikämpfen gingen verloren, zudem unterliefen ihm nur sechs Fehlpässe.
  • Katastrophale Zweikampfwerte bei Sturm Graz haben Daniel Offenbacher und Sascha Horvath, die beide gerade einmal 20 Prozent ihrer Zweikämpfe gewinnen konnten.

CASHPOINT SCR Altach
SV Guntamatic Ried
1:3 (0:2)

Tore: Hofbauer (51.) bzw. Filipovic (34.), Reifeltshammer (45.), Elsneg (48.)

Gelbe Karte: Ortiz bzw. Hart, Polverino

BEACHTLICH:

  • Wenn, dann über die linke Seite. Altach kam fast ausschließlich über die linke Angriffsseite. Das machten die Vorarlberger über den umtriebigen Hofbauer zeitweise recht geschickt, waren damit über 90 Minuten gesehen aber auch leicht ausrechenbar. Wohl auch der Grund, warum Hofbauer gegen Ende auf rechts auswich.
  • Das Ende einer Serie. Elf Mal war Ried bisher unter der Leitung von Schiedsrichter Kollegger aufgelaufen und noch nie als Sieger vom Platz gegangen.

BEACHTLICH:

  • Effektiv zum 1.: Ried hatte in der ersten Halbzeit nur zwei Ecken. Aus beiden erzielten die Innviertler aber einen Treffer.
  • Effektiv zum 2.: Rieds Elsneg ist mit gerade einmal 31 Ballkontakten hinter dem ausgewechselten Janeczek (29) das Schlusslicht seiner Mannschaft. Mit einem Tor, einem Assist, zwei Torschüssen sowie vier Torschuss-Vorlagen war er jedoch brandgefährlich.

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