Daxbacher spekuliert mit Überraschung

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Das Duell St. Pölten gegen Rapid eröffnet am Samstag (16 Uhr) die 9. Runde. SKN-Coach Daxbacher spekuliert mit einer Überraschung. "Für uns ist etwas möglich, vielleicht auch ein Sieg. Bei den Rapidlern ist die Mehrfachbelastung da, sie haben auswärts immer größere Probleme als in ihrem neuen Stadion", meint der 63-Jährige.

Rapid-Trainer Büskens warnt seine Elf: "St. Pölten ist nicht nur bei Standards sehr unangenehm, sondern hat gefährliche, handlungsschnelle Spieler in seinen Reihen."

Strittige Szenen bei Rapids Heimsieg gegen Mattersburg:

(Artikel wird nach Video fortgesetzt)


Büskens will Gegner Spiel aufzwingen

Allzu sehr will der Deutsche die eigene Taktik aber nicht auf die Niederösterreicher ausrichten. "Wie in den letzten Partien gilt es auch diesmal, schnell die Kontrolle zu übernehmen, das eigene Spiel aufzuziehen und es dem Gegner aufzuzwingen", wurde Büskens in einer Rapid-Aussendung zitiert.

Im Vergleich zum mühevollen 1:0-Sieg am Mittwoch im Cup gegen Leobendorf dürften wieder einige Leistungsträger wie Louis Schaub, Stefan Schwab, Joelinton oder Christopher Dibon in die Startformation zurückkehren. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die triste Bilanz der Hütteldorfer in Niederösterreichs Hauptstadt aufgebessert wird. Gegen den SKN-Vorgängerclub VSE St. Pölten setzte es in elf Liga-Auswärtspartien bei einem Sieg und fünf Unentschieden gleich fünf Niederlagen.

Respekt vor Schaub und Schwab

Daxbacher verlangt von seiner Truppe höchste Konzentration. "Rapid spielt für mich den besten Fußball Österreichs, was die Kombinationsfreude und die Ballsicherheit betrifft. Noch fehlt ihnen ein bisschen die Konstanz, aber wenn sie das hinkriegen, sind sie ein starker Anwärter auf den Meistertitel", erklärt der Niederösterreicher.

Besonderen Respekt hat der Coach des Aufsteigers vor Schaub und Schwab, aber auch vor Abwehrchef Christoph Schößwendter. "Von ihm geht fast die größte Gefahr aus, weil er immer wieder in heiklen Phasen wichtige Tore aus Standard-Situationen erzielt."

Gut in Schuss präsentierte sich zuletzt aber auch der SKN St. Pölten. Das Auswärts-1:1 gegen den WAC und den Cup-Aufstieg gegen Ried wertete Daxbacher als klare Indizien für einen Aufwärtstrend. "Nicht nur, was die Resultate, sondern auch was unser Auftreten betrifft. Wir haben endlich begriffen, dass es nicht nur mit schön spielen funktioniert, sondern auch mit Kampfgeist und Defensivarbeit."

SKN St. Pölten - SK Rapid Wien

(St. Pölten, NV-Arena, 16.00 Uhr, SR San/SUI)

Keine Saisonergebnisse 2015/16

St. Pölten: Riegler - Stec, Huber, Heerings, Pirvulescu - Hartl, Martic, Perchtold, Schütz - Segovia, Keita

Ersatz: Vollnhofer - Petrovic, Lumu, Dober, Ambichl, Grasegger, Thürauer, Luckassen

Es fehlen: Brandl, Drazan (beide verletzt)

Fraglich: Thürauer (erkrankt)

Rapid: Strebinger - Pavelic, Schößwendter, Dibon, Schrammel - Mocinic, Schwab - Schaub, Szanto, Traustason/Murg - Joelinton

Ersatz: Gartler - M. Hofmann, Auer, Grahovac, S. Hofmann, Kvilitaia

Es fehlen: Schobesberger (Knorpelabsplitterung im rechten Knie), Jelic (Muskelbündelriss im Oberschenkel)


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