"Am Ende zählt nur der Sieg"

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Aufsteiger SKN St. Pölten führte beim 1:2 bei der Austria bis zur 81. Minute, um am Ende doch wieder mit leeren Händen dazustehen.

"Wir haben momentan nicht das nötige Glück, solche Spiele über die Zeit zu bekommen", fasst Coach Daxbacher bei "sky" zerknirscht zusammen.

Gegenüber Thorsten Fink lobt den langen Atem seiner Mannschaft. Nach dem zu Unrecht aberkannten Rotpuller-Tor sowie dem vergebenen Venuto-Elfer nicht selbstverständlich: "Am Ende zählt nur, dass wir gewonnen haben."

FK Austria Wien
SKN St. Pölten
2:1 (0:0)

Abseitspfiff ändert Spielverlauf

Vor allem der aberkannte Treffer von Lukas Rotpuller sorgte nach dem Spiel für Aufregung. Grünwald hatte eine Holzhauser-Ecke am Sechzehner direkt genommen, der Verteidiger Rieglers Abklatscher ins Tor abgestaubt. Schiedsrichter Oliver Drachta sah aber eine vermeintliche Abseitsstellung.

Der verhinderte Torschütze erklärt die bittere Auswirkung: "Ich war verwundert, dass das Tor nicht zählte. Das hat wehgetan. Mit einer Führung hätten wir das Spiel anders aufziehen können."

Schließlich lag es aber auch an der Austria selbst, die Nerven der Beteiligten auf die Probe gestellt zu haben. In der 65. Minute schoss Lucas Venuto einen Handselfmeter an die linke Stange. Erst Tarkan Serbests Premieren-Bundesligatreffer (81.), noch dazu ein Traumtor per Ferse, brachte die Austria verspätet doch noch auf die Siegerstraße.

Gute Leistung unbelohnt

Trainer Fink kreidet seinem Team aber auch den schwachen Start an: "Wir haben lange gebraucht, um ins Spiel zu kommen."

Ein Verdienst des Aufsteigers, was auch dessen Coach Daxbacher so sah: "Der Austria ist wenig eingefallen gegen unsere gute Defensive. Erst nach dem 1:0 hat die Austria den Ernst der Lage erkannt."

Damit wartet St. Pölten seit acht Spielen auf einen vollen Erfolg in der Bundesliga. Am 31. Juli bezwangen die Niederösterreicher beim einzigen Saisonsieg die Admira 2:1.

Der zweite soll nach der Länderspielpause folgen. Gegner des SKN am 15. Oktober in der NV-Arena? Die Admira.

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