Foda: "Gibt keinen Grund, sich auszuruhen"

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Sturm-Trainer Franco Foda wird beim Gastspiel in Ried (Samstag, 18:30 Uhr) zum 299. Mal in der Bundesliga auf der Betreuerbank der Grazer Platz nehmen.

Damit überholt der 50-Jährige den Jahrhundert-Trainer Ivica Osim, der 298. Mal in der Bundesliga Sturm-Coach war.

Nach dem Überraschungs-Sieg gegen Meister Salzburg ist Foda darum bemüht, die Mannschaft am Boden zu halten: "Im Fußball ist nichts älter als der Erfolg von gestern. Es gibt keinen Grund, sich auf irgendetwas auszuruhen."

Schulz meldet sich einsatzbereit

Die eine oder andere Veränderung in der Startformation sei denkbar: "Wir haben auf gewissen Positionen die Qual der Wahl. Es gibt Spieler, die auf ihren Einsatz warten. Es kann sein, dass ich am Samstag auch auf der einen oder anderen Seite etwas verändere."

Einer, der auf seine erste Chance wartet, ist Christian Schulz. Der Abwehrroutinier wird nach einer Eingewöhunungsphase im Innviertel erstmals im Kader stehen. Ob er auch von Beginn an spielen wird, lässt Foda offen.

"Er hat eine Woche mehr trainiert und fühlt sich viel besser. Er hat mir in den letzten Tagen signalisiert, dass er auf jeden Fall einsatzfähig sein wird", meint der Sturm-Trainer.

 

SV Ried - SK Sturm Graz
Samstag, 18.30 Uhr, Keine Sorgen Arena, SR Jäger

Saisonergebnisse 2015/16: 1:0 (h), 2:3 (a), 0:1 (h), 0:0 (a)

Ried: Gebauer - Hart, Reifeltshammer, Özdemir, Marcos - Möschl, Brandner, Ziegl, Zulj - Walch, Fröschl

Ersatz: Durakovic - Antonitsch, Bergmann, Prada, Chessa, Brandstätter

Es fehlen: Egho (gesperrt), Trauner (Kreuzbandriss im rechten Knie), Elsneg (Trainingsrückstand nach Schambeinentzündung)

Sturm: Gratzei - Koch, Schoissengeyr, Spendlhofer, Lykogiannis - Jeggo, Matic - Huspek, Alar, Schmerböck - Edomwonyi

Ersatz: Ehmann - Schulz, Potzmann, Hierländer, Stankovic, Horvath, Kienast

Es fehlen: Lück (Adduktoren), Piesinger (bereits im Mannschaftstraining)

Die Spieler- und bisherige Trainerkarriere des Sturm-Coaches im Rückspiegel.

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Franco Fodas Profilaufbahn beginnt 1983 in Kaiserslautern. Über Bielefeld und Saarbrücken kommt der Libero 1993 zu Leverkusen, wo dieses Bild entsteht.

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Foda gewinnt drei Mal den DFB-Pokal. 1990 (1. FCK), 1993 (Leverkusen/siehe Bild) und 1997 (VfB Stuttgart).

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Stuttgart ist seine letzte Station in Deutschland. Nach einem kurzen Aufenthalt in Basel zieht es den gebürtigen Mainzer nach Österreich.

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Er landet in Graz beim SK Sturm. Im Sommer 1997 verpflichtet Präsident Hannes Kartnig neben Foda unter anderem Ranko Popovic, Joe Spiteri oder Tomislav Kocijan.

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In der Wintertransferzeit darf Foda mit Markus Schupp in der Steiermark einen Landsmann begrüßen.

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Fodas Einstand bei Sturm misslingt. Das Duell mit Wüstenrot Salzburg um den ÖFB-Supercup geht mit 0:1 verloren. (Tor: Aufhauser/78.)

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Dafür ist der schwarz-weiße Anhang wenige Tage später bei der Eröffnung des Arnold-Schwarzenegger-Stadions verzückt.

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Sturm schießt den Stadtrivalen GAK mit 4:0 ab. Es sollte der Startschuss für eine bemerkenswerte Spielzeit sein.

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Im gesamten Herbst gewint Sturm in 15 von 21 Runden und verliert nur einmal. Foda ist als Libero gesetzt. Die Winterkrone wird demenstprechend gefeiert.

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Am 13. April 1998 krönt sich Sturm in Runde 29 (!) mit einem 5:0-Heimsieg gegen Austria Wien erstmals zum Österreichischen Meister.

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Zur Feier der Teller-Übergabe wagt Foda ein Tänzchen mit Kollegen Popovic.

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Die Meister-Party Marke Kartnig - für die Spieler ein Genuss.

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Die Mannschaft 1999, mit der Sturm das Projekt Titelverteidigung startet.

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Die Schwarz-Weißen schaffen erstmals den Sprung in die Champions League. Foda läuft im Heimspiel gegen Real Madrid neben Robert Jarni (CRO) ein.

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Der Deutsche gilt als zuverlässiger Verteidiger. Manchmal gibt er nicht nur sein letztes Hemd, sondern auch die letzte Hose.

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Am Ende der Saison 1999 darf doppelt gejubelt werden. Es gelingt der Triumph in Cup und Meisterschaft.

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Das Finalspiel entscheidet Sturm gegen LASK im Elfmeterschießen für sich. Entscheidender Schütze: Franco Foda.

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Die Meisterschaft wird auf dramatische Art und Weise errungen. Hier jubelt Sturm über das 2:1 von Jan-Pieter Martens (90.+3) gegen GAK in Runde 35 - die Vorentscheidung zugunsten der Grazer.

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Der Belgier erhält besonderen Dank für seinen Treffer von seinem Abwehrkollegen.

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Ein 3:0 über den FC Tirol sichert der Mannschaft von Ivica Osim in der Schlussrunde endgültig Titel Nummer zwei und damit erstmals das Double.

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Der Schmäh rennt beim damaligen Krösus der Österreichischen Bundesliga.

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Man bewundert sich gegenseitig auf der eigens zusammengestellten Meister-VHS-Kassette.

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Titelsammler Sturm bekommt zu dieser Zeit nicht genug: Sieg im Super-Cup im Juni 1999 gegen den LASK (6:5 n.E.).

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In der Liga müssen Foda und Co. sich daraufhin aber der Konkurrenz aus Tirol beugen.

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Dafür erklingt erneut die CL-Hymne in Liebenau. Foda im Duell mit Dwight York von Manchester United.

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Die Grazer erreichen in der Gruppe mit Man. Utd, Marseille und Zagreb Platz drei und spielen im Europacup weiter. Dort folgt ein denkwürdiges Aus in Runde 3.

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Nach einem 1:2 auswärts gegen den topbesetzten AC Parma (Cannavaro, Thuram, D. Baggio, Di Vaio,...) führt Sturm in der Verlängerung 3:1 ehe Josef "Pepi" Schicklgruber eine Flanke von Mario Stanic laut Ansicht des Schiedsrichterteams hinter der Torlinie fängt. Die Aufregung - auch bei Foda - ist riesig, hilft aber nichts. Das Tor zählt, das Spiel endet 3:3 und Sturm scheidet aus.

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Im Folgejahr hat man international wesentlich mehr zu lachen.

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Das Teamfoto vor der Saison 2000/01. Die denkwürdigste CL-Saison sollte folgen.

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Foda und Kartnig buchen das Ticket für die Gruppenphase in Rotterdam.

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2:1 zuhause und 1:1 auswärts lauten die Ergebnisse. Danach wird angestoßen. Hier Foda mit Kocijan.

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Und mit der gesamten Mannschaft.

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Gewissenhafte Reisevorbereitung der Herren Strafner, Feldhofer und Foda. In der Gruppenphase geht es gegen Glasgow Rangers, AS Monaco und Galatasaray.

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Mit Foda auf der Bank bejubelt Sturm nach Heimsiegen gegen Galatasaray, Monaco und die Rangers ein 2:2 im Ali-Sami-Yen-Stadion, gewinnt die Gruppe und steht unter den besten 16 Klubs Europas.

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Der Empfang von Sturm in Graz nach diesem Sieg ist noch vielen Anhängern in Erinnerung. Anschließend scheitert man in der zweiten Gruppenphase an Manchester United, Panathinaikos und Valencia. Foda spielt keine Rolle mehr unter Osim, macht sein letztes Pflichtspiel für Sturm am 27. September 2000 beim 0:5 in Monaco.

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Foda bleibt aber in Graz und wechselt umgehend ins Betreuerteam von Ivica Osim.

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14. September 2002: Sturm verliert zuhause gegen den FC Kärnten 1:3. Es herrscht große Unruhe im Verein, Osim hat genug und beendet seine Tätigkeit in Graz unmittelbar nach dem Spiel.

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Poltergeist Kartnig befördert Foda zum Cheftrainer.

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Der Jungcoach darf unter anderem Millionen-Flop Charles Amoah trainieren.

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Das Trainer-Debüt ist erfolgreich. Sturm gewinnt in der 1. Runde des UEFA Cups gegen den FC Livingston aus Schottland mit 5:2 (Sturm-Tore: Wetl, Szabics, Dag, Mujiri/2). Erst in Runde drei kommt gegen Lazio Rom das Aus (1:3, 1:0).

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Foda - hier beim Beachsoccer im Jahr 2005 - muss nach der Saison 2002/03 wieder in die zweite Reihe und wird Trainer der Amateure.

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Nach einem großen Missverständnis namens Gilber Gress und einem verhinderten Abstieg unter Michael Petrovic wird Foda im Juni 2006 erneut zum Cheftrainer ernannt.

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Die Saison ist geprägt vom Konkursverfahren der Grazer, das mit einem Zwangsausgleich beendet wird. Eine schwierige Situation, die zusammenschweißt.

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Angesichts der finanziellen Probleme muss Sturm und damit Foda auf den eigenen Nachwuchs setzen.

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Nicht nur am, sondern auch abseits des Rasens bildet die Sturm-Mannschaft eine Einheit. Hier beim Verkauf von Sonder-Fanartikeln für die Rettung des Vereins.

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Sturm bekommt - wie Stadtrivale GAK - infolge des Konkursverfahrens einen Punkteabzug aufgebrummt.

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Ohne Punkteabzug wäre man Vierter geworden, so beendet man die Saison 06/07 auf Rang sieben. Der GAK steigt ab.

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In der Saison geht auch der Stern von Christoph Leitgeb so richtig auf. Er verlässt die Grazer anschließend Richtung RB Salzburg.

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Foda scheint sich damals mit Paul Gludovatz noch gut zu verstehen.

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Der Kader wird weiter verjüngt. Sturms junge Truppe sorgt auch 2007/08 für Aufsehen.

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Vielen Fans in Erinnerung bleibt der 15. September 2007. Die Grazer spielen wie entfesselt auf und zerlegen Rapid in Hütteldorf mit 5:1.

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Fodas Erfolge werden auch bei Trainer-Wahlen honoriert.

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Weitere Talente schaffen ihren Durchbruch. Jakob Jantscher zum Beispiel.

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Oder Daniel Beichler.

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Über Routinier Mario Haas kann sich Trainer Foda öfters freuen. Besonders, wenn er mit der Ferse trifft wie an diesem Abend in Wien-Favoriten.

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Foda - hier mit Ehefrau Andrea - hat überhaupt gut lachen in dieser Zeit.

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Erstmals wird er - wie hier auf einer GEPA-Montage - auch mit dem ÖFB-Teamchefposten in Verbindung gebracht.

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Nicht immer herrscht aber Einigkeit. Wie hier bei einer Busblockade der Fans nach einem müden 0:0 in Mattersburg.

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Das Team der Saison 2009/10. Trainer Foda wird am Ende über einen Titel jubeln dürfen.

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Davor wird aber einmal der Vertrag verlängert.

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Foda sieht nicht nur national Erfolgen entgegen.

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Dank eines 1:0-Sieges bei Metalist Kharkiv erreicht die Sturm-Truppe die Gruppenphase der Europa League.

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Foda kehrt dort als Trainer nach Istanbul zurück, neben Galatasaray heißen die Gegner Panathinaikos und Dinamo Bukarest. Sturm gelingt ein Sieg und ein Remis.

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Der Hauptsponsor - ein treuer Begleiter.

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2010 bahnt sich Sturm den Weg ins Cup-Endspiel. Unter anderem durch einen 2:0-Sieg im Liebenauer Schneetreiben gegen RB Salzburg.

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Foda beweist in dieser Zeit ein Händchen für anderswo aussortierte Spieler - zum Beispiel Klemen Lavric.

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In der Liga herrscht zwischendurch große Aufregung - wie hier beim Gastspiel bei der Austria. Stichwörter: Roland Linz und Abseits. Klingelts?

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In Klagenfurt wird ein paar Wochen später gefeiert. Sturm schlägt den SC Wiener Neustadt mit 1:0 und ist Cupsieger!

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Foda bejubelt seinen ersten großen Triumph als Trainer.

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Held des Nachmittags ist Goldtorschütze Lavric.

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Sturm bereitet sich beim Rafting auf die Saison 2010/11 vor. Nass sollte es auch am Ende dieser Spielzeit wieder werden.

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Foda bezieht sein neues Büro. Das Trainingszentrum in Graz-Messendorf zeigt sich nach der Renovierung runderneuert.

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Zur Saisonvorbereitung kann man unter anderem den FC Arsenal mit Star-Coach Arsene Wenger begrüßen.

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Sturm zählt vor der Saison nicht zu den ganz großen Titel-Favoriten.

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Als Cup-Sieger liefert man sich in der Europa-League-Quali einen packenden Fight mit Juventus. Ein gewisser Florian Kainz sorgt erstmals für Aufsehen. Sturm scheitert mit dem Gesamtscore von 1:3.

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In der Liga gibt es mehr zu jubeln. Unter anderem avanciert Roman Kienast nach seiner Heimkehr von Norwegen nach Österreich zum Top-Torjäger.

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Wenn er es für nötig hält - wie hier bei der Generalversammlung - ist Foda ein Mann klarer Worte.

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Am Feld wird darf er die Faust ballen. Sturm hat im Saisonfinale die besten Chancen auf den Titel.

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Die Vorentscheidung fällt an einem heißen Mai-Nachmittag in Wiener Neustadt.

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Vor tausenden Sturm-Fans gewinnen die Blackies durch ein Elfertor von Samir Muratovic.

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Wenige Tage später macht Sturm den Meistertitel perfekt. Foda ist am vorläufigen Trainer-Höhepunkt angelangt.

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Stolz präsentiert er den Fans den Meisterteller.

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Die Spieler verpassen ihrem Coach zunächst mehrere Bierduschen...

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...dann müssen die Haare ab!

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"Es schaut furchtbar aus!", meint Sky-Moderator Jörg Künne, als Foda anschließend zum Interview kommt.

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Der Gewinn des Titels wird auch in der Grazer Innenstadt voll ausgekostet.

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In der darauffolgenden CL-Quali will es nicht klappen. Endstation ist im Playoff gegen BATE Borisov.

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Als Meister tut sich Sturm in der Liga schwer, kann gestiegenen Erwartungen nicht erfüllen.

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Das vereinsinterne Klima wird angespannter. Zunächst deutet alles auf eine erneute Vertragsverlängerung hin, dann überlegt es sich Foda anders und will den Klub im Sommer verlassen. Laut dem damaligen Präsident Stockenhuber ist die von Foda geforderte Möglichkeit, jederzeit aus dem neuen Kontrakt aussteigen zu können, schuld.

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Foda ist daraufhin als Geschäftsführer Sport und Trainer in Personalunion im Gespräch, Sturm entscheidet sich aber für Paul Gludovatz als neuen Leiter.

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Fodas Ära endet aber früher als geplant. Nach dem 2:4 im Cup-Viertelfinale gegen Hartberg setzen die Verantwortlichen den Chefcoach vor die Tür.

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In einer improvisierten Pressekonferenz auf dem Parkplatz des Trainingszentrum erklärt sich Foda anwesenden Journalisten.

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Foda macht den Schritt in seine Heimat. Ex-Klub Kaiserslautern bestimmt ihn zum Chefcoach in Liga zwei.

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Die "Roten Teufel" kommen in die Relegation, scheitern dort an der TSG Hoffenheim. Anfang der Saison 2013/14 folgt das prompte Aus. Als Grund wird das zerrüttete Verhältnis Fodas zur Mannschaft genannt. 

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Als Sky-Experte kehrt er nach Österreich zurück und hospitiert zudem bei verschiedenen Vereinen.

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Ende September 2014 steht Sturm nach dem Wechsel von Darko Milanic ohne Trainer da. Die Schwarz-Weißen entschließen sich nach "Männergesprächen" zwischen Foda und Präsident Jauk zu einer Rückholaktion.

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Es ist eine überraschende Rückkehr, die nicht nur positiv kommentiert wird.

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Foda hat zu Beginn seiner dritten Amtszeit Erfolg.

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Das Team gibt erst im letzten Spiel der Saison 2014/15 Platz drei aus der Hand.

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Für die Saison 2015/16 wird dem Trainer so mancher Spielerwunsch erfüllt.

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Ein Schritt nach vorne ist nicht zu erkennen, zudem scheitert man in der EL-Quali an Rubin Kazan.

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Der Unmut über die sportliche Entwicklung in Graz wird mit Fortdauer der Saison größer. Die Kritik richtet sich auch an General Manager Gerhard Goldbrich.

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Die Fangruppen vermissen eine Entwicklung im Verein, stellen den organisierten Support schließlich im Frühjahr ein.

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Franco Foda zeigt sich davon nach außen hin unbeeindruckt.

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Der Auftakt in die Saison 2016/17 ist für eine runderneuerte Sturm-Mannschaft mit einem 3:1 gegen Salzburg geglückt. Auch das Verhältnis zwischen Mannschaft und Fans scheint wieder intakt. Foda hat noch Vertrag bis zum Ende der Spielzeit.

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