Jauk hofft auf baldiges Ende der Fan-Proteste

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Seit geraumer Zeit haben die Fangruppen von Sturm Graz in der Nordkurve den Support für die Mannschaft massiv reduziert.

Präsident Christian Jauk hofft auf ein baldiges Ende des Stimmungs-Boykotts und will das Verhalten der Anhänger nicht verurteilen: "Ich kann und will nicht verordnen, wie man seinen Verein zu unterstützen hat. Sturm ist ein emotionaler Verein, das macht ihn auch einzigartig. Unsere Fans haben eine hohe Identifikation mit dem Club, das bringen sie auch zum Ausdruck."

Positive Reaktionen auf Kreissl-Bestellung

Zumindest eine Forderung der erbosten Anhänger wurde zuletzt erfüllt.

In Günter Kreissl wurde ein "Geschäftsführer Sport" engagiert, Gerhard Goldbrich konzentriert sich ab sofort ausschließlich auf wirtschaftliche Belange. "Diese Entscheidung hatte aber nichts mit Fan-Wünschen zu tun, sondern, weil die Fülle der Aufgaben für Goldbrich nicht mehr umsetzbar war. Er selbst ist in dieser Sache auf uns zugekommen", betonte Jauk.

Die Verpflichtung Kreissls sei auch in der Fanszene positiv aufgenommen worden, berichtete der Sturm-Boss. "Das freut mich, weil es die Arbeit erleichtert. Er packt hart an und ist schon dabei, die Kaderplanung für nächste Saison anzugehen."

Jauk hofft

Nun hofft Jauk, dass auch durch Kreissl eine Entspannung zwischen den verhärteten Fronten eintritt. "Ich würde mir wünschen, dass es schon gegen Rapid wieder Unterstützung für die Mannschaft gibt und die Mannschaft und die organisierte Fanszene wieder eins werden."

Zumindest einen positiven Aspekt des jüngsten Zerwürfnisses stellte Jauk fest. "Die Mannschaft und das Trainerteam wurden durch die Kritik stärker zusammengeschweißt. Vielleicht hat so eine Phase also auch seine guten Seiten."

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