Soriano: "Ich bin zu 100 Prozent fit"

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Am Sonntag (16:30 Uhr) kommt es zum Duell zwischen Meister RB Salzburg und dem Dritten Austria Wien.

Nach seiner Hüftverletzung saß Kapitän Jonatan Soriano gegen Altach zuletzt schon wieder auf der Bank. "Ich bin zu 100 Prozent fit und kann gegen die Austria spielen", so der 30-Jährige.

Neo-Trainer Oscar Garcia weiß vor seinem ersten Schlager in Österreich Bescheid: "Wir sind uns bewusst, dass wir gegen die Austria in dieser Saison noch nicht gewinnen konnten und sie das beste Auswärtsteam sind."

Gegen keinen anderen Klub spielt(e) Salzburg (das beste Heimteam) in dieser und der vergangenen Saison öfter: gleich zehn Mal.

Sorianos "Angstgegner"

Nach vier Saisonduellen in der Liga traf man sich 2015 im Cup-Finale, dieses Jahr bereits im Semifinale am 20. April (20:30 Uhr).

Im April 2015 gelang Salzburg der bislang letzte Sieg gegen die Austria - nach 90 Minuten. Rechnet man das Cup-Finale ein, folgten vier Unentschieden.

"Es sind zwei gute Mannschaften auf einem ähnlichen Niveau und es war für uns immer schwierig", weiß Soriano. Vor allem der Spanier tut sich gegen die Austria immer schwer.

Gegen keinen anderen Bundesliga-Klub hat der Kapitän weniger Tore erzielt: nämlich nur zwei in 14 Partien.



Der Katalane will bei seiner Rückkehr die Austria abschütteln.

"Wir sind aktuell vier Punkte vor der Austria, unser Ziel ist es, nach dem Spiel sieben Zähler vor ihr zu sein", gibt "El Capitan Catalan" die Marschroute vor.

Bezüglich Rapid, das gegen seine Landsmänner aus Valencia in der Europa League deutlich den Kürzeren zog, erwartet Soriano so etwas wie ein Foto-Finish: "Ich denke, sie werden bis zum Schluss mit uns kämpfen."

Sein früherer Mitspieler und heutiger Trainer Oscar Garcia (Soriano: "Unser Verhältnis ist normal, nicht mehr oder weniger") interessieren diese Gedankenspiele wenig bis gar nicht ("Ich denke nicht im Konjuntiv").

Er will am Sonntag seinen vierten Sieg als RBS-Trainer einfahren. Wie lange Naby Keita dabei eine Rolle spielt, ist indes noch offen.



Eine Rückkehr in die Startformation ist möglich.

"Wir werden das Training am Samstag noch abwarten. Eines ist klar: Wir dürfen nicht erwarten, dass er das gesamte Spiel machen kann und absoluter Leistungsträger ist. Nach einer Malaria-Erkrankung kann man das nicht erwarten."

Keita (steht vor 50. BL-Spiel) und Soriano, die beiden Salzburger Schlüsselspieler, könnten 2016 erstmals gemeinsam am Platz stehen. Im Herbst entschied zumeist die Tagesform der beiden die Partien der Salzburger.

Garcia, der zuletzt Dimitri Oberlin und Smail Prevljak ganz vorne aufbot sowie auf Omer Damari verzichtete, lobt in jedem Fall seinen Hauptdarsteller Soriano: "Er ist ein Führungsspieler für die Jungen, die er mitzieht."



Freilich sind aber in erster Linie seine Tore gefragt.

Mit Austria kommt eine offensiv eingestellte Mannschaft nach Salzburg. "Beide Teams werden offensiv sein, das wird gut für alle sein", freut sich Garcia, der es vergangene Woche mit den defensiven Altachern zu tun bekam.

"Wir wollen der Austria unser Spiel aufzwingen. Das soll den Unterschied ausmachen", gibt Garcia vor. Vorgeben muss der neue Trainer wieder einmal einige verletzte Spieler, neu dabei ist Asger Sörensen.

Fünfte Startelf im fünften Spiel

Der dänische Pechvogel ist mit einer Fußverletzung drei Monate out. "Für das, das wir keine Woche ohne Verletzte auskommen mussten, ist die Zwischenbilanz positiv", sagt Garcia darauf angesprochen.

Bernardo fehlt ebenso gesperrt wie Konrad Laimer und David Atanga. Im fünften Garcia-Spiel wird es damit die fünfte Startelf geben.

Vor mehr als 10.000 Zuschauern (9500 Karten abgesetzt) soll der vierte Sieg im fünften Garcia-Spiel folgen.

 

Bernhard Kastler

 

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