Hintereggers Rückkehr in ein anderes Salzburg

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Die Entscheidung um Martin Hinteregger und seine Zukunft in Salzburg ist gefallen.

Der ÖFB-Teamspieler, der im Frühjahr an Gladbach verliehen war (Kaufoption wurde nicht gezogen), kehrt nach seinem Urlaub in die Mozartstadt (Vertrag bis 2019) zurück. Das ergibt ein Gespräch zwischen Sportchef Christoph Freund und dem EURO-Teilnehmer.

Hinteregger soll bereits ab Dienstag wieder mit der Mannschaft trainieren. Eine Woche später empfängt der Meister in der CL-Quali (2. Runde) Liepaja aus Lettland.


Dreierkette über die Fuchs-Nachfolge:


Bekenntnis zu Salzburg

"Martin hat sich im Gespräch voll zu Salzburg bekannt und wird uns in der neuen Saison verstärken. Wir wissen um seine Qualitäten und freuen uns, dass er wieder mit an Bord ist", sagt Freund, der sich mit dem 23-Jährigen in Leogang traf und am Montag dort bestätigte, dass es keine Anfragen und Gespräche bezüglich eines Wechsels Hintereggers gäbe.

Die "Bild" schrieb etwa von einem Interesse Hoffenheims, auch englische Vereine wurden immer wieder mit dem Linksfuß in Verbindung gebracht.

Die EURO wurde indes nicht zur erhofften Bühne für den Kärntner, der sich nach dem Niederlande-Testspiel davor positiv über den Salzburger Weg mit Trainer Oscar Garcia geäußert haben soll. Mit dessen Vorgänger Peter Zeidler hatte sich Hinteregger bekanntlich überworfen.

"Auch wenn die EURO für uns nicht optimal gelaufen ist, freue ich mich schon wieder auf Fußball und dass ich schon sehr bald ins Training einsteigen kann. Ich werde alles dafür tun, um auch in der kommenden Saison erfolgreich zu sein", so der Abwehrspieler, der zu einem anderen Salzburg zurückkehren wird.

Beinharter Konkurrenzkampf

Den nun erwartet ihn ein harter Konkurrenzkampf. Schließlich haben Paulo Miranda und Duje Caleta-Car in der vergangenen Saison ein eingespieltes und schlagkräftiges Duo abgegeben, vor allem im Frühjahr, aber auch schon im Herbst, als Hinteregger mit seinen Eskapaden für Schlagzeilen sorgte.

Der Teamspieler hat wiederum selbstredend den Anspruch zu spielen. Man darf gespannt sein, wie Trainer Garcia in naher Zukunft vorgehen wird.

Die weiteren Innenverteidiger Dayot Upamecano und Asger Sörensen haben vorerst keine großen Chancen auf Einsätze.

Stangl: Einigung soll erzielt worden sein

Apropos Konkurrenzkampf: Wie der "Kurier" berichtet, sollen Salzburg und Rapid eine Einigung über einen Transfer von Stefan Stangl erzielt haben.

Die Ablösesumme für den Linksverteidiger (Vertrag bei Rapid bis 2017) soll bei 1,6 Millionen Euro liegen. Damit wird die so erfolgreiche linke Seite der Wiener gänzlich wegbrechen, nachdem Florian Kainz bereits nach Bremen wechselte.

In Salzburg erwartet Stangl ein beinharter Konkurrenzkampf mit Andreas Ulmer. Das könnte wiederum dem Nationalteam nach dem Rücktritt von Christian Fuchs helfen.

(bk)


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