Selbstkritische Austria

Aufmacherbild Foto: © GEPA

"Gegen Mattersburg muss man gewinnen. Egal wie!"

Die Austria konnte das 2:0 bei Schlusslicht Mattersburg richtig einordnen.

"Es war definitiv nicht unser bestes Spiel", gestand Alexander Grünwald, der in Abwesenheit von Kapitän Robert Almer die Schleife trug, bei LAOLA1.

Speziell in der ersten Hälfte war die violette Darbietung alles andere als das Gelbe vom Ei. Kein Schuss aufs Tor, wenig Tempo, zahlreiche Fehlpässe, große Probleme im Spielaufbau und eine fast unterirdische Zweikampf-Bilanz.


Lediglich 33 Prozent der Duelle Mann gegen Mann konnten die Veilchen für sich entscheiden.

Der Grund ist bekannt

Der Grund für den holprigen Auftritt war jedoch schnell gefunden: „Uns hat ganz klar der Rhythmus gefehlt. Man hat gesehen und gemerkt, dass wir teilweise unkonzentriert waren“, erklärte Grünwald.

Auch die Analyse des Trainers fiel ähnlich aus. „Wenn man zwei Wochen aus dem Rhythmus ist, dann braucht man immer ein bisschen. Wir waren nicht gut,  haben nicht so in die Schnittstelle gespielt, wie wir das eigentlich können. Das müssen wir noch besser machen und daran werden wir arbeiten“, so Thorsten Fink.

Und Christoph Martschinko meinte: „Das hatte sicher mit der Länderspielpause zu tun, weil einige nur trainiert haben und kein einziges Match bestritten haben.“

„In zwei Wochen fragt keiner mehr“

Unter Mithilfe der Mattersburger (Hier geht’s zur Böcskör-Story) gab es aber ein violettes Happy End, das für zufriedene Gesichter sorgte.

„Wir haben gewonnen und zu Null gespielt – das ist zuletzt immer bemängelt worden. In zwei Wochen fragt keiner mehr, wie das Resultat zustande gekommen ist“, empfand Grünwald.

Aufgrund der Leistungssteigerung in Hälfte zwei sei es laut Fink „schlussendlich kein unverdienter Sieg gewesen. Wir haben unsere Aufgaben gemacht, hatten Geduld und wussten, dass wir die Qualität haben, um zu gewinnen. Ich bin zufrieden mit den drei Punkten.“

Wie geht es Almer?

Die drei Punkte sind für die kommenden schweren Aufgaben die richtige Motivationsspritze. Schon am Donnerstag wartet auf die Austria das Europa-League-Duell bei der AS Roma.

„Es ist immer was drin im Fußball, wenn der Gegner uns unterschätzt. Rom ist eine Champions-League-Mannschaft, das ist ein hartes Brot, aber im Fußball ist alles möglich“, sinniert Fink.

Möglich ist auch, dass Robert Almer in Rom sein Comeback feiert. Der ÖFB-Teamkeeper hat nach seiner im WM-Qualispiel gegen Wales erlittenen Wadenverletzung am Wochenende erstmals wieder trainiert.

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