"Das gesamte Schiedsrichterteam hat versagt"

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Ried-Trainer Paul Gludovatz übt nach der 0:1-Niederlage gegen Sturm Graz heftige Kritik an Schiedsrichter Heiß.

"Ich habe mitten in der zweiten Hälfte etwas gespürt, was mir den Beruf verdirbt, nämlich Benachteiligung. Wir haben in der zweiten Hälfte gegen zwölf oder 13 Mann gespielt", meint der Burgenländer.

Heiß gibt nach einem übersehenen Foulspiel von Roman Kienast bei "Sky" zu: "Leider hat in dieser Situation das gesamte Schiedsrichterteam versagt, die Situation nicht erkannt."

Heiß übersah ein Foulspiel von Kienast, mit dem er sich den nötigen Platz verschaffte, um das Goldtor für Sturm zu erzielen.

Ausgleichende Gerechtigkeit?

Mit Blick auf das erste Saisonduell in der Keine-Sorgen-Arena könnte man die Fehlentscheidung als ausgleichende Gerechtigkeit bezeichnen. Da hatte ein von Dominik Ouschan anerkanntes Abseitstor von Daniel Sikorski in der 83. Minute Ried einen 1:0-Sieg gebracht.

 

"Ich bin für gerechten Fußball, das hätte er pfeifen können, aber vor einigen Monaten haben wir in Ried durch ein Abseitstor verloren, also kann ich den Ärger von Paul nachvollziehen", schildert Sturm-Trainer Franco Foda seine Sicht.

Schiri-Ärger auch beim WAC

Die Wolfsberger trauern beim 1:1 in Mattersburg dem vergebenen Sieg nach. Schiedsrichter Christopher Jäger pfiff in der Schlussphase einen umstrittenen Elfmeter, den der von Nemanja Rnic höchstens leicht gefoulte Patrick Bürger souverän verwandelte (87.).

"Der Elfmeter war nicht gerecht, ich habe auch im Fernsehen kein Vergehen gesehen", hadert WAC-Trainer Heimo Pfeifenberger. Dass der Auswärtsfluch seiner Mannschaft weitergeht, sie nun schon 24 Partien in der Fremde sieglos ist, ist aber durchaus verdient. "Alles in allem war es ein gerechtes Unentschieden", gibt Pfeifenberger zu.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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