Gludovatz verspürt trotz Negativlauf Rückhalt

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Bundesliga-Schlusslicht Ried braucht im Heimspiel gegen Grödig dringend Punkte.

Derzeit liegen die Innviertler zwei Punkte hinter den vorletzten Wolfsbergern, neun Punkte fehlen bereits auf die Schöttel-Elf auf Rang sieben. Trainer Paul Gludovatz verspürt trotz der schwachen Phase Rückhalt des Vereins: "Das Präsidium steht voll hinter der Mannschaft und dem Trainerteam."

Grödig will weiter davonziehen: "Ein Sieg wäre ein großer Schritt Richtung unseres Saisonziels", so Coach Peter Schöttel.


Im Tabellenkeller der Bundesliga ist die 16. Runde richtungsweisend. Schlusslicht Ried hat den Siebenten Grödig zu Gast, der Achte Altach empfängt den Neunten WAC. Die vier Teams sind fünf Runden vor der Winterpause durch neun Punkte getrennt. Die Rieder wollen am Samstag (18.30 Uhr) in der Keine-Sorgen-Arena mit einem Sieg dafür sorgen, dass sich der Abstand auf sechs Zähler verringert.

Die Rieder kamen nach einem Fehlstart mit nur einem Punkt aus fünf Spielen während der kurzen Amtszeit von Helgi Kolvidsson auch unter Nachfolger Paul Gludovatz noch nicht richtig auf Touren. In zehn Partien gab es neun Punkte, erst zwei Siege stehen zu Buche. Der bisher letzte gelang am 19. September mit 2:0 gegen Altach, es folgte ein Abwärtstrend mit vier Niederlagen und zwei Remis. "Das Präsidium steht voll hinter der Mannschaft und dem Trainerteam", spürt Gludovatz trotz der schwachen Bilanz und dem Besitz der "Roten Laterne" noch den nötigen Rückhalt.

Gludovatz: "Wir sollten punkten"

Der Trainer-Routinier weiß aber auch, dass bald aufwärts gehen sollte. "Wir haben es am Anfang etwas abfangen können, jetzt aber wieder eine Negativphase. Wir sollten daher punkten", sagte Gludovatz. Das würde auch die Heimbilanz aufbessern. In der Keine-Sorgen-Arena, in der die Rieder früher noch so heimstark waren, gab es diese Saison acht Punkte in sieben Spielen. In den jüngsten drei Auftritten wurde nur beim 1:1 gegen die Admira gepunktet. "Das ist einfach zu wenig", ist sich Rieds Trainer bewusst.

Die Innviertler haben es aber noch in der eigenen Hand, sich im Herbstfinish aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Zwei Zähler fehlen auf Platz neun und es warten mit Altach (2. Dezember auswärts) und dem WAC (12. Dezember heim) noch zwei weitere direkte Konkurrenten. Die Partie gegen Grödig ist der Auftakt für ein Heim-Doppel, am Sonntag in einer Woche wartet mit der Austria eine von der Papierform schwierigere Aufgabe. Die Marschroute der Rieder ist daher klar. "Für uns ist es wichtig, dass wir die drei Punkte einfahren, unabhängig davon, wie der Matchplan von Grödig aussehen wird", sagte Offensivspieler Dieter Elsneg.

Vor allem in der Offensive hat das Schlusslicht große Probleme, mit Patrick Möschl, Clemens Walch und Manuel Gavilan fallen drei wichtige Kräfte aus. Daniel Sikorski ist daher an vorderster Front gesetzt und soll das magere Torkonto von 13 Treffern aufbessern. Negativ ist den Innviertlern das erste Saisonduell in Erinnerung, da hatte es am Fuße des Untersberg ein 1:4 gesetzt. "Diese Scharte werden wir versuchen auszumerzen", erklärte Gludovatz.

Grödig will großen Schritt machen

Die Salzburger reisen aber mit viel Selbstvertrauen an. Drei Partien haben sie nicht mehr verloren, zuletzt gegen den WAC (1:0) und auch Rapid (2:1) gewonnen. Drei Bundesligasiege in Folge wären neuer Vereinsrekord. "Es ist unser Ziel, den ersten Auswärtssieg zu schaffen. Wenn der gelingt, hat das schöne Folgen für die Tabelle", sagte Grödig-Trainer Peter Schöttel. Zwölf Punkte wären ein komfortabler Polster im Kampf um den Klassenerhalt. "Ein Sieg wäre ein großer Schritt in Richtung unseres Saisonziels", weiß der Ex-Abwehrspieler.

Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Auswärts holten die Grödiger in sieben Anläufen erst zwei Punkte. "Ich kann es mir nicht erklären. Es war auch ein bisschen Pech dabei und wir sind vielleicht zu Hause etwas sicherer und trauen uns mehr zu", schilderte Schöttel seine Sicht. Der Gegner werde sicher alles in die Waagschale werfen. "Sie rechnen sich gegen uns sicher etwas aus, werden alles hineinhauen und uns alles abverlangen", rechnete Grödigs Trainer mit einem harten Kampf.

Das Tor des Achten wird wieder Pirmin Strasser hüten. Rene Swete wird trotz der Aufhebung seiner Suspendierung nicht im Kader stehen, auf der Bank wird Alexander Schlager Platz nehmen. "Swete trainiert wieder mit, aber die anderen haben sich nichts zuschulden kommen lassen. Deshalb bleibt es vorerst so, wie es ist", erklärte Schöttel. Mit Strasser in der Anfangsformation hat Grödig sieben von zwölf möglichen Punkten geholt.

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