Rapid will Ungarns EM-Youngster Nagy verpflichten

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Rapid versucht schon seit längerer Zeit, Ungarns EURO-Youngster Adam Nagy zu verpflichten.

Das bestätigt Andreas Müller im "Kurier". "Wir haben mit ihm, seinem Manager, seinem Klub Ferencvaros gesprochen und verhandelt", so der Sportdirektor. Durch seine starken EM-Auftritte machte der 21-jährige Sechser jedoch reichere Klubs (HSV, Benfica, Marseille) aufmerksam.

"Wirtschaftlich können wir da nicht mithalten, aber Nagy sprach von einem Zwischenschritt", hofft Müller noch auf einen Transfer.

"Vielleicht hilft uns auch der Faktor Wien, weil seine Freundin in Budapest studiert."

Absage für Chelsea

Nagy wäre der prädestinierte Ersatz für Thanos Petsos im defensiven Mittelfeld. Wie der zu Bremen abgewanderte Grieche lässt sich auch der ungarische Youngster gerne zwischen die Innenverteidiger fallen, um von dort die Bälle zu verteilen.

Bei der EURO zeigte der Ferencvaros-Profi, dass er auch auf höchstem Niveau mithalten kann. Die Hütteldorfer hätten Nagy schon gerne vor dem Turnier in Frankreich geholt, der Teamspieler wollte jedoch noch abwarten.

"Das ist zu akzeptieren. Immerhin hat er Chelsea abgesagt, weil er von dort gleich weiterverliehen worden wäre. Er war an Rapid sehr interessiert", erklärt Müller.

"Wäre Wahnsinn für uns"

Der Deutsche schwärmt im "Kurier" von seinem Wunschspieler. "Nagy bei Rapid wäre der Wahnsinn für uns. Für so einen Spieler lasse ich die Tür gerne länger offen. Wir erwarten in den nächsten Tagen seine Entscheidung."

Diese liegt nun beim 21-jährigen Ungarn selbst. Falls er den großen Schritt in eine Top-Liga noch nicht wagen möchte, so könnte er sich bei Rapid darauf vorbereiten. 

 

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