Rapid denkt über Ersatz für Jelic nach

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Im Rahmen der ersten Pressekonferenz im Allianz Stadion gibt Rapid-Sportdirektor Andreas Müller an, dass man sich Gedanken über einen Ersatz für den verletzten Matej Jelic macht.

"Es ist ein herber Rückschlag für die Kaderplanung. Wir werden ganz sorgfältig prüfen, ob wir da nicht nachbessern müssen. Es wäre fahrlässig, in die Saison zu gehen, wenn er 3-4 Monate fehlt", so der Deutsche.

Der Nachsatz: "Es ist auch eine Frage, welche Möglichkeiten man hat, welche wirtschaftlichen Voraussetzungen."

Die ersten Eindrücke aus dem Allianz Stadion:


Immerhin habe man hohes Vertrauen in Jelic gesetzt, auch wenn er im Frühjahr seine Probleme hatte. Man müsse sich einen Spieler leisten können, der Rapid in dieser Situation dementsprechend weiterhelfe.

Ein Abschluss steht bevor

Bessere Nachrichten gibt es bei den geplanten Änderungen: "Wir arbeiten noch fieberhaft an dem einen oder anderen Transfer, bei einem Spieler sind wir auf der Zielgeraden."

Um welchen Akteur es sich handelt, lässt Müller offen. Der Kroate Ivan Mocinic sei natürlich ein interessanter Kandidat für den offenen Posten als Sechser: "Sicherlich ist er ganz oben auf der Liste. Wenn man unsere Spielphilosophie kennt, weiß man, dass wir Spieler wollen, die gut von hinten herausspielen können. Das trifft auf ihn zu."

Dass er von Experten scheinbar als etwas zu offensiv für diese Rolle betrachtet wird, sei kein Thema von Relevanz. "Wir brauchen jemanden, der uns im Bereich Spielgestaltung aus der Abwehr heraus helfen soll. Wir haben mit Srdjan Grahovac einen Spieler, der eher ein defensiver Sechser ist. Aber alle, die wir auf der Liste haben, können Offensive wie Defensive", legt sich Müller nicht fest.

Erster Besuch von Traustason

Die anstehenden Entscheidungen sollen jedenfalls nicht mehr allzu viel Zeit in Anspruch nehmen: "Ich hätte mir gewünscht, dass das eine oder andere schneller geht, um die Kaderplanung frühzeitig abzuschließen. Aber das ist eine Sache, die man nicht immer beeinflussen kann. Ich bin zuversichtlich, dass wir den Kader in den nächsten zwei Wochen aufgestellt haben werden."

Ein neues Gesicht wird beim Eröffnungsspiel der neuen Wirkungsstätte am Samstag gegen Chelsea auf jeden Fall im Stadion sein.

Arnor Ingvi Traustason, der isländische Neuzugang der Hütteldorfer, wird offiziell vorgestellt - nach seinem knapp einwöchigen Urlaub aber noch nicht im Kader stehen.

Im Anschluss an die Pressekonferenz wird das Adressschild "Gerhard-Hanappi-Platz" enthüllt:

"Historischer Moment"

Mit dem Spiel gegen Englands Topclub Chelsea erlebt Rapid am Samstag (18.00 Uhr) vor rund 28.000 Fans seine Wiedergeburt in Hütteldorf. Die Eröffnung des Allianz Stadions soll nach dem zweijährigen Exil im Prater eine neue Phase in der Geschichte des heimischen Fußball-Rekordmeisters einläuten, Geschäftsführer Christoph Peschek spricht am Donnerstag von einem "historischen" Moment.

Peschek bezieht sich dabei freilich auf die erste Pressekonferenz im Medienzentrum des neuen Stadions, das am vergangenen Wochenende seine Pforten erstmals, aber nur für rund 6.500 Mitglieder geöffnet hatte. Am Samstag werden mehr als viermal so viele Fans die Tribünen zur ausverkauften "grünen Hölle" machen, in der selbst die Namen und Logos der Sponsoren ab der zweiten Bandenreihe nur zwei Farben kennen: Grün und Weiß.

12.500 Jahreskarten verkauft

Für Peschek ist der Stadionneubau schon jetzt ein voller Erfolg. So seien bereits 39 von 41 VIP-Logen sowie 80 Prozent der Business-Seats vergeben. Zum aktuellen Stand hat der Club zudem rund 12.500 Jahreskarten an den Fan gebracht. Stolz verweist Peschek im Hinblick auf die kommende Saison zudem auf geplante Umsatzerlöse in Höhe von 30 Millionen Euro (exklusive Einnahmen aus Transfers und internationalen Bewerben).

Ein Stadion allein schießt freilich keine Tore, für den sportlichen Erfolg müssen Steffen Hofmann und Co. selbst sorgen. Und so ist das Spiel gegen Chelsea auch ein Testlauf für den Bundesligastart eine Woche darauf mit dem Heimspiel gegen die SV Ried.


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