Barisic hat Verständnis für scharfe Krtitik

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"Es gibt viele, die mit uns gefeiert haben, und viele von ihnen verdammen uns jetzt", sagt Rapid-Trainer Zoran Barisic nach der 0:4-Blamage gegen die Admira.

Dennoch hat der Wiener Verständnis für die scharfe Kritik: "Das gehört dazu und ist bei Rapid normal, weil man von Rapid immer mehr erwartet und die Mannschaft auch gezeigt hat, dass sie gut ist."

Trotzdem könne man die Niederlage nicht ungeschehen machen und reagierte im Training, um im Auswärtsspiel in Ried zurückzuschlagen.

Doch noch im Titelrennen?

Die Überreaktionen nach dem vergangenen Wochenende haben sich wieder gelegt.

Schließlich sind Rapids Meisterchancen bei nur einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter RB Salzburg weiterhin intakt.

 


Chefbetreuer Barisic erklärt, wie er den Sager "Wir sind vom Titel so weit entfernt, wie die Erde vom Mond" gemeint hat:

"Das war unmittelbar nach dem Admira-Spiel. Da habe ich gemeint, wir sollten aufhören, vom Titel zu träumen. Das dürfen die Fans, aber wir müssen hart arbeiten, um ihre Träume zu erfüllen und werden natürlich alles unternehmen, um das Maximum zu erreichen."

Großer Respekt trotz Siegesserie gegen Ried

Ein erster Schritt wäre ein Auswärtssieg gegen Ried, der zumindest laut Statistik alles andere als unwahrscheinlich ist - die jüngsten neun Bundesliga-Duelle gingen allesamt an Rapid.

"Möglicherweise sind wir so etwas wie ein Angstgegner für Ried, aber man muss die Spiele auch im Detail betrachten. Dann sieht man, dass die meisten davon sehr eng waren", betonte Barisic.

Der 45-Jährige zeigte großen Respekt vor den Riedern.

"Beim Sieg gegen Salzburg und bei der unglücklichen Niederlage gegen die Austria haben sie gezeigt, dass sie in Partien gegen starke Gegner auf einem gewissen Niveau spielen können. Auf der anderen Seite gab es bei ihnen eine Nervosität gegen Mannschaften in ähnlichen Tabellenregionen", analysierte Barisic.

"Rapid hatte nur einen Aussetzer"

Auch aus diesem Grund holten die Rieder aus den vergangenen fünf Partien nur zwei Punkte, der Vorsprung auf Schlusslicht Grödig beträgt lediglich drei Zähler.

"Jeder Einzelne muss im Grenzbereich arbeiten. Wenn der eine oder andere eine Schwäche zeigt, dann werden wir wenig oder keine Chancen haben", befürchtete SVR-Trainer Paul Gludovatz.

Rapids Debakel gegen die Admira bezeichnete der 69-Jährige als einmaligen Ausrutscher. "Wir sind nicht so vermessen, dass wir Rapid nach dem einen schlechten Ergebnis bewerten", sagte Gludovatz und ergänzte: "Wir müssen einen Abwärtstrend aufhalten, Rapid hatte nur einen Aussetzer."

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