Kainz wechselt von Rapid zu Bremen

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Nun ist es offiziell: Florian Kainz verlässt den SK Rapid und schließt sich Werder Bremen an.

Der 23-jährige Flügelspieler wird Anfang nächste Woche beim deutschen Bundesligisten einen "langfristigen Vertrag" unterschreiben, wie es auf der Bremer Vereins-Homepage heißt.

Die beiden Vereine einigen sich bei Verhandlungen in Wien. Über die Ablösemodalitäten wird Stillschweigen vereinbart, laut "kicker" beläuft sich die Summe aber auf 3,5 Millionen Euro und kann durch Boni zusätzlich steigen.

"Schweren Herzens"

Der Kampf der Grün-Weißen um den Assist-König der Liga war schlussendlich vergebens.

"Wir lassen Florian Kainz natürlich nur sehr schweren Herzens ziehen, denn er war einer unserer absoluten Top-Spieler und hat sich in den letzten beiden Jahren enorm verbessert", schildert Sportdirektor Andreas Müller.

Der Vertrag des Steirers wäre noch bis Sommer 2017 gelaufen, von einem Verbleib darüber hinaus konnte dieser nicht mehr überzeugt werden.

"Ein Angebot zu einer vorzeitigen Vertragsverlängerung bei uns wollte Florian leider nicht annehmen. Bereits in der Winterpause gab es sehr konkretes Interesse an Kainz aus dem Ausland, damals haben wir ihm auch klar gesagt, dass wir uns, so sich ähnliche Anfragen im Sommer wiederholen, fair damit auseinandersetzen werden. Kainz hat sich bei uns stets professionell verhalten und natürlich freuen wir uns auch für ihn, dass er sich nun seinen großen Traum, ein Engagement in der Deutschen Bundesliga, erfüllen kann und wünschen ihm auf seinem weiteren Karriereweg alles Gute."


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Während man Gladbach zum Jahreswechsel noch abblitzen ließ, legt man Kainz nun keine Steine mehr in den Weg.

Kainz gilt es nun zu ersetzen

Der Verlust ist für die Hütteldorfer, die mit der bevorstehenden Eröffnung des Allianz-Stadions eine neue Ära einläuten, groß.

Kainz war nicht nur für das Spiel der Grün-Weißen unverzichtbar, sondern brillierte vor allem durch sein Auge für den Nebenmann und seine Torgefahr. Trotzdem ist man zuversichtlich, die Lücke schließen zu können.

"Wir haben auf seiner Position einige Spieler im Kader, die diese Rolle mit Sicherheit hervorragend einnehmen können, so zum Beispiel Louis Schaub, Thomas Murg oder auch Neuzugang Arnor Ingvi Traustason", ist sich der 53-jährige Deutsche sicher.

Kainz selbst steigt die Karriereleiter weiterhin nach oben und freut sich trotz Wehmut auf die neue Herausforderung.

"Ich werde Grün-Weiß weiter im Herzen haben"

"Ich möchte mich bei Rapid und den grün-weißen Fans herzlich für die letzten zwei Jahre bedanken. Es war eine richtig gute Zeit, vor allem die internationalen Spiele im vergangenen Herbst werden immer Highlights in meiner Karriere bleiben. Leider hat es nicht zu einem Titel gereicht, aber ich bin optimistisch, dass meine ehemaligen Kollegen dies bald nachholen. Ich werde Grün-Weiß nicht nur als Neo-Werder-Spieler weiter im Herzen haben", so der 23-Jährige.

Werder Bremen, das erst in letzter Sekunde den Klassenerhalt schaffte, stellt sich derzeit neu für die kommende Spielzeit auf. Bereits im Winter sicherte man sich die Rechte an Thanos Petsos, mit dem Kainz damit weiterhin zusammenspielen wird. 

"Wir freuen uns, dass wir uns mit Rapid Wien nach sehr guten Gesprächen mit allen Beteiligten auf einen Wechsel einigen konnten. Florian wird voraussichtlich Anfang nächster Woche seinen Vertrag bei uns unterzeichnen", so Frank Baumann, Geschäftsführer Sport.

Florian Kainz kam im Sommer 2014 von Sturm Graz zu Rapid und absolvierte seither 84 Pflichtspiele, in denen er 15 Tore erzielte.


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