Lobeshymnen auf Rapid-Stürmer "Büffel" Joelinton

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Nicht nur das 3:2 gegen KRC Genk löste Jubelstürme im Lager des SK Rapid aus.

Für einen Spieler freuten sich alle besonders: Joelinton! "Sensationell, unfassbar wie der Brasilianer das macht", lobte Trainer Mike Büskens und verwies auf sein Traumtor zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung, als er sich gegen seinen robusten Gegenspieler behauptete, ein Solo startete und eiskalt abschloss.

“Krank! Der ist ein Büffel, da kann ich nur den Hut ziehen!", war auch Verteidiger Christopher Dibon begeistert.

Büffel? Ein Spitzname, auf den in den 90er-Jahren noch Christian Stumpf hörte. Ein Stürmer, der bei Rapid eine Epoche prägte und mit seinen Toren, vor allem auf Europacup-Ebene, für Furore sorgte.

"Ich habe das Tor jetzt noch einmal auf der Video Wall gesehen – wie er den Verteidiger übers ganze Feld schlägt und dann eiskalt abschließt! Das freut mich richtig für ihn, weil er jedes Spiel enorm viel für das Team arbeitet", legte Dibon nach.

"Weil er einfach so viel investiert" 

Der 20-jährige Samba-Kicker ist längst bei Rapid angekommen. Die Hoffenheim-Leihgabe, für die Rapid eine Kaufoption besitzt, wurde vom eingeplanten Ergänzungsspieler längst zum Leistungsträger, der kaum mehr wegzudenken ist.

13 Pflichtspiel-Einsätze hat der Stürmer bereits auf dem Buckel, vier Mal trug er sich schon in die Torschützenliste ein. Das ist aber nicht das Entscheidende, warum der Brasilianer so wichtig für die Mannschaft ist.

"Die meisten sehen ihn jede Woche, sehen wie viel er arbeitet für dieses Team und sehen, wie wichtig er für uns ist, auch wenn er jetzt eine Phase hatte, wo er nicht getroffen hat. Weil er einfach so viel investiert", versucht Büskens die Bedeutung von Joelinton für sein Team in Worte zu fassen.

"Diese Einzelaktion alleine war schon das Eintrittsgeld wert" 

Für einen Angreifer ist das Engagement auf dem Platz schon etwas Besonderes, für einen Brasilianer noch viel mehr.

"Es gibt selten Stürmer, die auf diesem Niveau wirklich auch bereit sind, so hart nach hinten zu arbeiten. Die meisten sagen: Am Arsch die Räume, was interessiert mich das. Aber er? Weltklasse, und wie er das Tor macht, sensationell."

Das Tor wird der Chefbetreuer nicht so schnell vergessen: "Eine sensationelle Einzelleistung von Joe! Puh, allergrößten Respekt davor. Diese Einzelaktion alleine war schon das Eintrittsgeld wert. Vor allem mit welch wahnsinniger Konsequenz er auf das zweite Tor geht."

So wie nach diesem Treffer hatte man Büskens noch selten gesehen. Er rutschte auf den Knien, herzte Stadionsprecher Andy Marek und ließ seinen Emotionen in diesem Moment freien Lauf.

Wie er diese begründet, sehr ihr hier:



"Er zeigt, dass er ein eiskalter Torjäger ist"

Auch die Genesung von Neuzugang Giorgi Kvilitaia ändert vorerst einmal nichts daran, dass Joelinton die erste Wahl im Angriff bleibt.

Rapid weiß, was es an dem Ausnahmekönner hat und wird ihn so schnell nicht loslassen.

"Er zeigt auch im Training auf, dass er ein eiskalter Torjäger ist. Im Spiel ist es ihm vielleicht die letzten Spiele nicht so gelungen, aber gegen Genk hat er es wieder zeigen können. Er hilft uns mit seiner körperlichen Präsenz vorne sehr. Er ist ein sehr guter Spieler", schwärmt auch Torhüter Richard Strebinger.

Die nächsten Bewährungsproben lassen nicht lange auf sich warten. Möglicherweise bekommt aber auch der Angreifer einmal eine Pause. Denn die Strapazen sind für einen 20-Jährigen nicht außer Acht zu lassen.

Auf Dauer wird auf das vielversprechende Talent aber nicht verzichtet werden können.

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