Hinteregger wieder nicht im Kader

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Salzburg-Verteidiger Martin Hinteregger steht im Heimspiel gegen den WAC - wie vor Wochen gegen die Austria - nicht im Kader.

Wieder ist nicht eine Verletzung der Grund, sondern unprofessionelles Verhalten, wie Trainer Peter Zeidler bei "Sky" schildert: "Es gab nach der Länderspiel-Pause eine klare Abmachung. Die ist nicht eingehalten worden. Nach dem 1:1 gegen Grödig hat er die Regenerationseinheit nicht zu unserer Zufriedenheit erfüllt."

"Sky" berichtet, er habe gefehlt. Der Klub dementiert.

"Ich kann nur beobachten. Und er hat die Einheit nicht zu unserer Zufriedenheit erfüllt, wir haben daraus die Konsequenz gezogen, dass er nicht im Kader steht. Das ist momentan der Stand", hält Zeidler weiter fest.

Die Posse geht weiter

Die Posse um den Nationalspieler geht damit in den zweiten Akt. Vor der Länderspiel-Pause fehlte der 23-Jährige im Top-Spiel gegen die Austria, weil er sich im Training nicht konzentriert genug gezeigt habe.

Das hatte auch einen Grund: Denn zwei Tage vor dem Schlager reiste der Kärntner nach Köln, um sich mit Verantwortlichen von Mönchengladbach zu treffen. Kein gutes Timing.

Zumal sich Hinteregger natürlich nicht mit dem Klub abgesprochen hatte.

Nach dem 1:2 mit dem ÖFB-Team gegen die Schweiz wurde noch der große Frieden ausgesprochen und Hinteregger spielte beim 3:1 gegen Sturm und dem 1:1 gegen Grödig.

Nun ist wieder alles anders. Hinteregger, der sich die Partie gegen den WAC, auf der Tribüne ansah, hat noch Vertrag bis 2019 - ohne Ausstiegsklausel.

Wie geht es weiter?

Nun stellt sich natürlich die Frage: Wie geht es weiter?

Hinteregger, dessen Treueschwüre von 2014 ("Red Bull fließt in mir") und 2015 ("Ich kann mir vorstellen, hier meine Karriere zu beenden") mittlerweile lächerlich klingen, ist offenkundig auf eine kompromisslose Trennung aus.

Anders ist das Verhalten dieser Tage nicht zu erklären.

"Sky"-Experte Niko Kovac, der ihn aus gemeinsamen Salzburger Zeiten kennt, sagt offen: "Martin war schon immer etwas eigen. Aber er darf das nicht so artikulieren, dass er seinen Job nicht professionell wahrnimmt."

Denn so gibt es keine Gewinner.

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