Causa Kainz: Gladbach-Ärger über Rapids Müller

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Rapids Florian Kainz, dessen Verbleib über den Winter beschlossene Sache ist, soll für Borussia Mönchengladbach kein Thema mehr sein.

Ärger herrscht vor allem über die Vorgehensweise von Sportdirektor Andreas Müller.

"Kainz ist ein Spieler, den wir beobachtet haben, über den ich auch mit Müller telefoniert habe. Ich verstehe nicht ganz, wenn solche Telefonate an die Öffentlichkeit gebracht werden. Dafür habe ich mich als Verein offiziell bei ihm gemeldet", kritisiert Manager Max Eberl bei "Sky".

Gladbach sauer über Rapids Vorgehen

Da dürfte jemand ordentlich sauer sein, dass es mit einer Verpflichtung des ÖFB-Teamspielers (noch) nicht geklappt hat.

Der Champions-League-Starter hätte Rapids herausragenden Spieler der Herbstsaison gerne in dieser Transferperiode unter Vertrag genommen, handelte sich jedoch eine Absage aus dem grün-weißen Lager ein.

Was Eberl ärgert, ist, dass Müller öffentlich zum Interesse Stellung nahm. Der Deutsche bestätigte eine Anfrage seiner Landsleute, sprach jedoch von einer formlosen Anfrage, ob es überhaupt ein Thema wäre, Kainz schon im Jänner nach Gladbach zu lotsen.

Mit der Flucht nach vorne - ob gewollt oder nicht - unterstrichen die Grün-Weißen hingegen, dass man aufgrund des noch bis Sommer 2017 laufenden Vertrags am längeren Hebel sitzt und Kainz in der aktuellen Situation nicht ziehen lassen werde.

Personalie für Gladbach endgültig abgehakt?

Der Spieler selbst wäre einem Wechsel nicht unbedingt abgeneigt gewesen, spielt aber in den Plänen der Hütteldorfer für das Frühjahr eine entscheidende Rolle. In Absprache mit dem Steirer wurde schlussendlich sein Verbleib zumindest bis Sommer offiziell bestätigt. 

Ähnlich wie Thanos Petsos, dessen Wechsel im Sommer zu Werder Bremen bereits offiziell ist.

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Ob es dann eine weitere Offensive der Fohlen für Kainz geben könnte, bleibt abzuwarten. Wie man bei Eberl heraushört, scheint die Personalie aber prinizipiell abgehakt zu sein, da man sich anderweitig verstärkt hat.

"Florian Kainz ist ein super Spieler, sehr interessant. Wir haben mit Jonas Hofmann aber die Personalie abgeschlossen und sind auf den Außenbahnen eigentlich herausragend besetzt."

Während sich Rapid den Ärger zuzog und ein Transfer vorerst vom Tisch ist, konnte sich Gladbach zumindest mit Salzburgs Martin Hinteregger verstärken.

Ob zum ÖFB-Innenverteidiger und Kapitän Martin Stranzl im Sommer noch ein weiterer Österreicher hinzukommt, wird möglicherweise darauf ankommen, ob sich die Wogen zwischen Eberl und Müller wieder glätten.

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