Kienle soll neuer Ried-Trainer werden

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Bei der SV Ried könnte man demnächst einen Nachfolger von Paul Gludovatz als Trainer präsentieren.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll der Deutsche Marc Kienle neuer Coach bei den Innviertlern werden.

"Es hat einige Gespräche gegeben, darunter zwei persönliche. Wir sind uns sehr nahegekommen", so Klubmanager Stefan Reiter.

Von Oktober 2013 bis zum April 2015 war der 44-Jährige Kienle beim deutschen Drittligisten Wehen Wiesbaden tätig.

Unter anderem kann Kienle auch auf eine Tätigkeit als Jugendleiter beim VfB Stuttgart bzw. Nachwuchstrainer beim FC Bayern München zurückblicken.

Klarer Favorit

Zweiten Kandidaten gebe es derzeit keinen. Reiter: "Ich mache keine Parallelverhandlungen, das wäre unseriös."

Die Gespräche seien laut Reiter weit fortgeschritten. "Wir sind aber noch nicht bei 100 Prozent. Es gibt noch ein paar Unklarheiten, auch von seiner Seite", erklärte der Clubmanager. Kienle lebt mit seiner Familie in Deutschland und betreibt dort laut Reiter gemeinsam mit seiner Frau eine Pension.

Deadline bis Mittwoch

Das Präsidium hat Reiter bereits über die Personalie informiert. "Es gibt aber auch bei uns noch ein paar Dinge zu klären", betonte er. Bis Mittwoch soll endgültig Klarheit über den Nachfolger von Paul Gludovatz herrschen. Reiter: "Mittwoch ist die Deadline. Bis dahin haben beide Seiten die Möglichkeit, Ja oder Nein zu sagen."

Gludovatz hatte die Rieder in der abgelaufenen Saison auf den siebenten Tabellenplatz geführt. Der 69-Jährige war im August zu seinem Ex-Club zurückgekehrt, hatte aber nicht zuletzt aus Altersgründen zu Saisonende seinen Abschied erklärt.

Von der bevorstehenden Verpflichtung Kienles hatten am Freitag zuerst die "Oberösterreichischen Nachrichten" in ihrer Online-Ausgabe und der TV-Sender "Sky" berichtet.


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