Altach-Coach Canadi schätzt Sturm "sehr hoch ein"

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Altach-Trainer Damir Canadi hat vor dem Frühjahrsauftakt (Samstag, 16 Uhr) weiterhin eine sehr hohe Meinung vom SK Sturm.

"Es hat sich bei ihnen nichts Gravierendes verändert. Auch wenn sie mit Madl einen wichtigen Spieler verloren haben, schätze ich sie immer noch sehr hoch ein", so der Wiener, der die Blackies im Test gegen Steaua Bukares beobachtet hat.

Altach hat die jüngsten drei Duelle mit Sturm verloren, dank einer "sehr guten Vorbereitung" habe man aber Selbstvertrauen getankt.

Rückt Altach an Sturm heran?

Mit einem vollen Erfolg würden die Vorarlberger bis auf einen Punkt an die derzeit viertplatzierten Steirer heranrücken.

"Aber das steht bei uns nicht im Vordergrund. Wir haben nicht den Druck, gewinnen zu müssen, auch wenn wir natürlich die drei Punkte gern bei uns behalten würden", erklärt der Altach-Betreuer.

Offene Kapitänsfrage in Graz

Sein Gegenüber Franco Foda zollt dem Gegner ebenso Respekt.

"Das ist eine gute und erfahrene Mannschaft, sehr athletisch mit vielen großen Spielern, die bei Standard-Situationen sehr gefährlich sind und über ein gutes Umschaltspiel verfügen", sagt der 49-Jährige, der die Frage nach dem Nachfolger von Madl als Kapitän vorerst offen ließ.

Erste Anwärter sind wohl Goalie Michael Esser und Marko Stankovic.

Neuzugänge sofort ein Thema

"Wir müssen im Abschluss effizienter sein", betonte Foda und forderte außerdem das Abstellen individueller Fehler in der Defensive und mehr Konstanz.

Ob die Neuzugänge Anastasios Avlonitis (Abwehr) und James Jeggo (zentrales Mittelfeld) schon zum Einsatz kommen, ist offen. Beide stehen aber im Kader.

"Sie sind erfahrene Spieler, die unser Spiel bald verstehen werden. Das einzige Problem ist, dass sie relativ spät zu uns gekommen sind", so Foda, der mit seiner Mannschaft bereits Freitagfrüh mit dem Flugzeug Richtung Vorarlberg aufbrach.

Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare