"Leonardo hat mir RBS empfohlen"

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Nach seinem überzeugenden Debüt gegen den WAC (1:1) setzte Salzburg-Neuzugang Wanderson gegen Partizani Tirana (2:0) noch einen drauf und erzielte sein erstes Tor für seinen neuen Klub.

"Ich bin sehr glücklich, dass ich der Mannschaft helfen konnte", so der 21-Jährige, der nach der Pause für den enttäuschenden Munas Dabbur ins Spiel kam.

Der Doppelstaatsbürger (Belgien/Brasilien) fühlt sich wohl: "Das Vertrauen, das mir der Trainer und die Mannschaft geben, sorgt für ein gutes Gefühl bei mir."

Lange musste der Flügelspieler warten, ehe vergangenen Samstag endlich die provisorische Freigabe der FIFA einlangte. Sein Ex-Klub Getafe, für den er 20 La-Liga-Spiele (0 Tore, 0 Assists) absolvierte, pochte auf die Gültigkeit seines Vertrages für die zweite Liga. 

„Ich musste Geduld aufbringen, aber mein Vater stand mir zur Seite, um den Kopf frei zu bekommen. Ich habe dann einfach im Training hart gearbeitet und schaue nun, dass ich in Form komme, weil ich noch nicht bei 100 Prozent bin. Trainieren und spielen sind zwei unterschiedliche Dinge, aber ich habe erst eine halbe Stunde gespielt, zuletzt 45 Minuten. Ich habe noch nicht die Kraft für 90 Minuten, aber die wird noch kommen", verspricht der in Belgien aufgewachsene Flügelstürmer (61 Spiele für Lierse SK).

Sein Vater Wamberto war ebenfalls Profi, spielte nicht nur in Belgien für Standard Lüttich, sondern auch fünfeinhalb Jahre bei Ajax Amsterdam.

"Er half mir, dass ich diese sehr gute Entscheidung getroffen habe", gibt Sohnemann Wanderson, dessen Bruder Danilo bei Antalyaspor spielt, preis.

Nicht nur der Papa half bei der Entscheidung pro Salzburg mit, auch ein ehemaliger "Bulle", Leonardo, mit dem Wanderson befreundet ist.

"Ja, ich habe mit ihm im Urlaub in Brasilien gesprochen und er meinte, wenn ich die Chance habe, hier zu spielen, solle ich sie nutzen. Es sei ein toller Klub, eine tolle Stadt und alles sehr professionell", berichtet Wanderson.

Auch andere rieten ihm zu diesem Schritt.

„Ich hatte Angebote von anderen Teams, von großen Teams wie Sporting Lissabon, aber ich wollte einfach unbedingt und viel spielen. Der Trainer und Sportchef haben mich angerufen, bemühten sich um mich. Ich habe auch mit anderen gesprochen, die gemeint haben, hier kann ich um Titel spielen und mich auch gut präsentieren, um den nächsten Schritt zu machen.“

Und offenbar hat sich Trainer Oscar Garcia besonders um Wanderson bemüht, ließ etwa mit folgender Aussage nach dem WAC-Spiel aufhorchen. "Das ist ein Spieler, den ausdrücklich ich herbringen wollte. Ich bin mir sicher, dass er uns in der Zukunft noch sehr viel helfen wird."

Die Spanier lieben Wanderson

Auch nach der Partizani-Partie hielt der Katalane seine Freude über "seine" Verpflichtung nicht im Zaum: "Wir haben auf ihn gewartet und ich freue mich sehr über diesen Neuzugang, denn wir hatten so einen Spieler noch nicht."

Landsmann Jonatan Soriano ist ebenfalls angetan: "Wanderson ist unglaublich. Er ist ein schneller Spieler, mit ihm können wir anders auftreten."

Das hat man vor allem in der CL-Quali gesehen - Wanderson kam und Salzburg spielte plötzlich Fußball. "Seine Einwechslung hat sicher geholfen, nämlich dass er vorne wirbelte", sagte Martin Hinteregger.

Wanderson sucht das Eins-gegen-Eins und kann es offenkundig auch lösen. Auf mehreren Positionen, wie er selbst sagt.

"Ich kann links und rechts spielen, aber auch als Zehner. Mir ist es aber als Flügel lieber."

Da läuft er bei 4-3-3-Fan Garcia offene Türen ein. Der gibt sich allerdings auch offen: "Er hat in Spanien fast immer auf der linken Seite gespielt. Es kommt aber auch auf den Gegner darauf an, er kann auf mehreren Positionen spielen."

Wanderson musste sich lange gedulden, ehe er spielen durfte. Doch der Neuzugang ist in Salzburg schnell angekommen.



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