"Wir freuen uns über die Entwicklung"

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Als Martin Hinteregger im Winter leihweise zu Mönchengladbach wechselte, gab sich Red Bull Salzburg entspannt.

"Natürlich haben wir Qualität verloren, aber da sind wir richtig gut aufgestellt“, meinte Sportchef Christoph Freund Anfang Februar. „Da machen wir uns überhaupt keine Sorgen.“ 

Der 38-Jährige verwies dabei auf Paulo Miranda, Duje Caleta-Car, Asger Sörensen, Dayot Upamecano sowie Bernardo, den der Meister und Cupsieger im Winter verpflichtet hatte.

Gladbach hat nun die Kaufoption auf Hinteregger nicht gezogen und der Innenverteidiger wird nach der EURO in Frankreich nach Salzburg zurückkehren. Vorerst.

Freund spricht dabei im Konjunktiv (…“sollte er zu uns zurückkommen“…) und hält fest: „Es macht keinen Sinn, wenn er hier ist, aber mit seinen Gedanken woanders.“

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Salzburg nicht unbedingt erpicht ist, Hinteregger (Vertrag bis 2019) zu behalten. Die Eskapaden im Herbst haben Spuren hinterlassen, zudem sieht sich der Meister auf der Innenverteidiger-Position auch weiterhin gut aufgestellt. Mit Paulo Miranda und Duje Caleta-Car hat sich ein neues Innenverteidiger-Duo gefunden.

Dabei wurde Miranda ob seiner Riesen-Fehler zu Beginn der Saison bereits als Flop-Einkauf abgestempelt, der Brasilianer hat sich aber nach seinem Wechsel aus Sao Paulo nach Europa mit der Zeit gefangen und ist gemeinsam mit Duje Caleta-Car gewachsen.

Die LAOLA1-Statistik zeigt auch: Beide weisen mit die besten Zweikampfquoten unter den Stammspielern in der Liga auf. Caleta-Car kommt auf 72,96 Prozent und Miranda auf 68,39. Der Brasilianer fehlte nur einmal im Frühjahr gelbgesperrt, Dayot Upamecano (17) ersetzte ihn tadellos. Caleta-Car spielte überhaupt durch.

Der Kroate verlängerte auch seinen Vertrag vorzeitig bis 2020.

„Wir freuen uns, wie er sich entwickelt hat. Wir haben immer große Stücke auf ihn gesetzt und er hat uns nicht enttäuscht. Wir sind froh, dass er bei uns ist, und wir ihn langfristig binden konnten. Er ist ein großes Innenverteidiger-Talent, das sich sportlich aber auch charakterlich weiterentwickelt hat", sagte Freund vor kurzer Zeit bei LAOLA1.

Wie der WAC hat Salzburg nur acht Gegentore im Frühjahr bekommen, nie mehr als eines pro Spiel. Neo-Trainer Oscar Garcia sorgte für Stabilität in der Abwehr, auch ein Grund, warum man vor der neuerlichen Meisterschaft steht. 

Und Miranda/Caleta-Car ist jenes Innenverteidiger-Duo, mit dem Salzburg die Champions-League-Quali neuerlich in Angriff nehmen will. Denn mit Hinteregger wird in Salzburg eigentlich nicht mehr geplant.

 

Bernhard Kastler



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