Rapids Trainer-Kandidaten: Plätze 5 bis 1

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Wer wird der Nachfolger von Zoran Barisic? LAOLA1 wagt die Prognose und stellen zehn Kandidaten vor.

Nach den Plätzen 10 bis 5 geht es nun zu den heißesten Kandidaten. Die Plätze 5 bis 1:

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5. Dietmar Kühbauer

Der Top-Kandidat aus Österreich. Viele würden die Rapid-Ikone gerne als Trainer bei den Hütteldorfern sehen, viele allerdings auch nicht. Kühbauer polarisiert zeit seines Lebens. Was für ihn spräche, ist die Anfangszeit bei einem Klub: Da hatte er bei der Admira sowie beim WAC Erfolg. Da findet Kühbauer auch die richtige Ansprache, die die Rapid-Verantwortlichen im Frühjahr auch hörbar vermissten. Doch irgendwann nützt sich das ab, wie auch Spieler in Wolfsberg zugaben. Sollten die Rapid-Granden Krammer und Peschek auf eine (nostalgisch-)heimische Lösung setzen, dann hat Kühbauer aber die besten Chancen, sich hier durchzusetzen.

 

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4. Tayfun Korkut

Ein Tayfun für Rapid? In der Riege der deutschen Bundesliga-Trainer, die für Rapid in Frage kommen, fällt auch unweigerlich sein Name. Der 42-jährige Deutsch-Türke hat seit seinem Aus bei Hannover 96 vor einem Jahr keinen Job mehr, kommt aber immer wieder bei Diskussionen vor. Auch bei der Nachfolge für Peter Zeidler in Salzburg fiel sein Name. Zumal er sich mit Offensivpressing auskennt und im Hoffenheimer Nachwuchs mit Ralf Rangnick zu tun hatte. Ein Trainer dieser Sorte könnte auch für die Wiener interessant sein. Korkut wird aktuell aber sehr stark mit dem vakanten Trainerstuhl beim 1. FC Kaiserslautern in Verbindung gebracht.

 

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3. Andre Breitenreiter

Seit 2009 besitzt der 42-jährige Deutsche die A-Lizenz. Bevor der Ex-Bundesliga-Profi 2011 seinen ersten Trainerjob (TSV Havelse) übernahm, war er als Scout beim 1. FC Kaiserlautern tätig. Mit dem  SC Paderborn schaffte der Niedersachse in der Saison 2013/14 den Aufstieg in Deutschlands höchste Spielklasse. Zuletzt war Breitenreiter bei Schalke 04 tätig, allerdings endete sein Engagement bereits nach nur einem Jahr in diesem Sommer wieder. Da Müller noch immer gut bei den „Knappen“ vernetzt ist, dürfte er über genug Infos über Breitenreiter verfügen.

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2. Markus Gisdol

Ein weiterer Kandidat mit Schalke-Vergangenheit. Bevor der 46-Jährige im April 2013 das Traineramt bei TSG Hoffenheim übernahm, war er bei den „Königsblauen“ Co-Trainer von Ralf Rangnick (2011-2012). Gisdol rettete Hoffenheim bei seiner Übernahme vor dem Abstieg und landete mit dem Klub in den folgenden zwei Saisonen  im Mittelfeld. Nach einer Negativserie erfolgte Ende Oktober 2015 jedoch das Ende. Seither taucht sein Name regelmäßig auf, wenn in Deutschland ein Trainer-Stuhl frei wird.

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1. Mirko Slomka

Der Topfavorit! „Wir wollen eine internationale Lösung“, erklärt Andreas Müller. Und der 48-jährige Slomka erfüllt dieses Anforderungsprofil bestens, bringt genug Erfahrung (CL-Viertelfinale)  mit und arbeitete mit dem Rapid-Sportdirektor bereits bei Schalke zusammen. Allerdings buhlen auch andere Vereine (Hannover) um die Gunst des ehemaligen S04-Coach, der seit seinem Aus beim HSV (2014) vereinslos ist. Doch vielleicht gelingt Rapid, was der Austria letztes Jahr nicht gelang und wir können Mirko Slomka bald in Österreich begrüßen.

 

Bernhard Kastler/Martin Wechtl/Matthias Nemetz


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