Kayode: "Ich komme mit mehr Energie"

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Macht Larry Kayode so weiter, kommt es zur Win-Wi(e)n-Situation.

Der Offensivspieler der Wiener Austria würde nämlich dann früher oder später von einem Top-Klub geholt werden und die Veilchen sich ob des Vertrages bis 2019 einiges dazu verdienen.

Acht Tore und fünf Assists hat der Nigerianer nach der Herbstsaison, seiner ersten in Österreich nach seinem Wechsel von Maccabi Netanya im Sommer, zu Buche stehen.

Ohne Mitspieler wäre ich nichts“

„Es war fantastisch und ich bin überglücklich, dass ich mit dem Team so einen Start hatte. Aber es geht weniger um mich als um das Team. Denn ohne meine tollen Mitspieler wäre ich nichts“, gibt sich der 22-Jährige im Gespräch mit LAOLA1 bescheiden und würdigt den violetten Herbst.

„Es ist nicht leicht, wenn du einige neue Spieler in der Mannschaft hast. Das braucht Zeit. Ich bin sehr glücklich, dass wir einen tollen Coach haben, der uns die Taktik, die Kraft und die Energie gibt. Ich hoffe, wir setzen eine tolle zweite Saisonhälfte um.“



Auch für seine Teamkollegen hat der Sonnenschein der Wiener Austria nur Lob über.

„Wir haben tolle Spieler wie Alexander Gorgon oder Alexander Grünwald. Wenn ich die sehe, dann bin ich einfach glücklich. Auf dem Feld geben sie mir diese Energie und das hilft mir wiederum. Ich vertraue mir und natürlich auch dem Team.“

Die Meisterschaft ist möglich“

Mit zwei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Salzburg könnte man in Wien auch von der Meisterschaft reden. Trainer Thorsten Fink schiebt dieses Thema zur Seite. Und Kayode?

„Es ist alles möglich, auch die Meisterschaft. Ich habe dieses Vertrauen in das Team. Mein Ziel ist, auf jeden Fall in den Top 2 zu bleiben. Es wäre nicht schlecht, wenn wir nächste Saison Champions oder Europa League spielen. Wir arbeiten jeden Tag hart daran, um oben zu bleiben.“

Klar ist: Kayode ist sehr schnell. Mit seinem Speed überraschte der Offensivspieler die Liga. Das hat sich auch im Ausland herumgesprochen, etwa zu Grödigs Neuzugang Reagy Ofosu (siehe Video).



Dass sich die Teams darauf besser einstellen und das ein Problem sein könnte, glaubt Kayode nicht.

„Sie kennen mich nun, aber ich kenne auch sie und die Liga. Ich komme mit noch mehr Energie.“

Ich versuche, schneller zu werden“

Zudem spricht Kayode noch eine Drohung aus.

„Ich versuche, schneller zu werden. Ich trainiere das, ich bin noch nicht der Schnellste und will einer der schnellsten Spieler der Welt sein. Vielleicht schneller als Usain Bolt“, lacht er herzhaft.

Die Frohnatur hat sich ihren Weg gebahnt, unter anderem spielte Kayode auch zwei Jahre für RB Ghana: „Ich habe damals in meinem ersten Spiel getroffen und ich war froh, dass ich dort war. Es hat sich aber einfach anders entwickelt.“



Kayode spielte schon in der Schweiz und in Israel, über Österreich soll aber der nächste Schritt kommen. „Ich habe einen großen Traum“, sieht der Stürmer die Austria als große Chance, um in eine Top-Liga zu wechseln. Daraus macht er keinen Hehl.

Irgendwann gegen sein Idol?

„Ich will erst diese Saison gut machen, mich weiterentwickeln - als Spieler und mit der Mannschaft. Danach könnte es mit einem Top-Klub in Europa klappen. Jeder will regelmäßig Champions League spielen und ich glaube einfach an mich, ich habe keine Zweifel an mir.“

Seine Lieblingsmannschaften sind übrigens Arsenal und Real. Sein Lieblingsspieler Cristiano Ronaldo. Macht Kayode kontinuierlich so weiter, könnte er eines Tages gegen ihn spielen.

 

Aus Belek berichtet Bernhard Kastler

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