Ein besonderer Auftakt für Daxbacher

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Aufsteiger St. Pölten startet am Sonntag mit dem Heimspiel gegen die Wiener Austria (16:30 Uhr) das Abenteuer Bundesliga.

Für SKN-Coach Karl Daxbacher ein spezielles Match.

Der 63-Jährige wurde mit den Veilchen als Spieler sieben Mal Meister, vier Mal Cupsieger und stand 1978 im Europacup im Cup-der-Cupsieger-Endspiel.

Von Mai 2008 bis Dezember 2011 coachte er die Wiener, ehe er drei Tage vor Weihnachten – Gerüchten zufolge – in einem Fast-Food-Restaurant unschön entlassen wurde.

"Das ist natürlich ein besonderes Match", gesteht der "Trainer-Sir" im Gespräch mit LAOLA1. Trotz des alles andere als feinen Abgangs vor knapp fünf Jahren hegt der Niederösterreicher keinen Groll gegen seinen Ex-Arbeitgeber mehr.

"Ich habe positive Emotionen. Die Austria war mein einziger richtiger Klub als Spieler. Ich habe eine lange und auch erfolgreiche Zeit dort verbracht", blickt Daxbacher zurück.


Die LAOLA1-Dreikette fürchtet zuviele Einflüsterer beim SKN St. Pölten:


"Können und wollen überraschen"

Seine violetten Sympathien wird er am Sonntag "aber auf jeden Fall ausblenden." Und er rechnet sich durchaus Chancen aus: "Wir haben eine gute Ausgangsposition, denn wir sind nicht der Favorit, sondern können nur positiv überraschen. Das haben wir auch vor."

"Überraschen" ist ein gutes Stichwort. Denn für den Chefcoach ist es noch immer nicht ganz greifbar, dass er nach der Austria und dem LASK nun auch mit St. Pölten in der Bundesliga tätig ist.

"Ja, es ist noch immer überraschend, dass wir den Aufstieg geschafft haben. Doch die Freude darüber ist nach wie vor riesengroß, genauso wie die Vorfreude, dass es endlich losgeht.“

Ziel klar definiert

Die Zielsetzung ist so wie bei jedem Liga-Neuling im ersten Jahr: "Unser primäres Ziel ist der Klassenerhalt. Wir wollen aber natürlich auch schauen, wie weit es nach oben geht.  Es gibt Beispiele, die gezeigt haben, dass es weit nach oben gehen kann. Da wollen wir uns anschließen."

Was man sich von St. Pölten in der Bundesliga erwarten darf? "Ein neues Stadion. Ich erwarte eine Mannschaft, die sich nicht nur hinten reinstellt, sondern aktiv nach vorne spielen will – denn das ist meine Trainerphilosophie. Wir wollen also agieren und nicht reagieren, aber man muss natürlich schauen, wie wir das umsetzen können."


Unsere Experten sorgen sich um Austrias neue Heimstätte:


Daxbacher rechnet mit Titeldreikampf

Dass es für den Titel nicht reichen wird, ist dem Ex-Internationalen mit einem "Schmunzeln" bewusst. Das werden sich drei Mannschaften untereinander ausmachen, glaubt der SKN-Trainer.

"Salzburg ist Favorit, ist der wahrscheinlichste Meister. Aber Rapid hat schon letztes Jahr phasenweise guten Fußball geboten. Und die Austria schätze ich heuer noch stärker ein. Es wird ein Dreikampf“, meint Daxbacher abschließend.

SKN St. Pölten - FK Austria Wien (So., 16.30 Uhr, NV-Arena, SR Schüttengruber)

St. Pölten: Riegler - Dober, Huber, Heerings, Grasegger - Stec, Mader, Ambichl, M. Hartl - Thürauer - Segovia

Ersatz: Vollnhofer - Petrovic, Brandl, Lumu, Martic, Schütz, Luckassen

Es fehlen: Drazan (nach Knieverletzung), Holzmann (nach Kreuzbandriss), Parvulescu (fehlende Spielgenehmigung)

Austria: Almer - Larsen, Rotpuller, Filipovic, Martschinko - Holzhauser, Serbest - Tajouri, Kehat, Venuto - Kvasina

Ersatz: Hadzikic - Windbichler, Gluhakovic, Salamon, Grünwald, Pires, Kayode, Friesenbichler 

Es fehlt: Prokop (Knieprobleme)

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