"Ich bin der Admira sehr dankbar"

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"Es war ein richtig geiles Gefühl wieder im Tor zu stehen. Es hat mir sehr getaugt.“

Admira-Tormann Andreas Leitner kann wieder lachen. Knapp zwei Jahre liegen zwischen seinem letzten Einsatz in der Bundesliga am 8. November 2014  und dem Comeback beim überraschenden 2:1-Erfolg am Wochenende bei der Wiener Austria.

Dazwischen liegt ein LAOLA1-Interview, das für viel Wirbel sorgte (Hier zum Nachlesen), eine Degradierung und schlussendlich eine Leihe zu Austria Klagenfurt, wo er allerdings lediglich auf fünf Einsätze kam.

Rückkehr im Sommer

Seit diesem Sommer ist der Steirer zurück in der Südstadt. In der Hierarchie zunächst die Nummer drei, stieg er nach dem Abgang von Stammkeeper Jörg Siebenhandl zu den Würzburger Kickers (2. dt. Liga) zur Nummer zwei auf.

Nachdem sich Goalie-Kollege Manuel Kuttin in den ersten Bundesliga-Runden zwar keinen groben Patzer leistete, aber lediglich ein Sieg bei sechs Niederlagen heraussprang, durfte Leitner in der 2. Runde des ÖFB-Cups gegen Ritzing ran.

Dabei hinterließ er einen guten Eindruck, die Niederösterreicher stiegen mit einem 3:1 ins Achtelfinale auf  - als „Belohnung“ durfte der ehemalige ÖFB-Nachwuchs-Torhüter auch gegen die Veilchen ran.



Ein Dank an die Admira

„Ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt, das hat schon beim Aufwärmen angefangen. Zu Spielbeginn habe ich gleich ein paar Bälle halten können. Das spielt einem natürlich auch in die Karten“, blickt Leitner auf seine Rückkehr in Österreichs höchster Spielklasse zurück.

Im gleichen Atemzug möchte er sich bei den Klub-Verantwortlichen bedanken. „Ich bin der Admira unendlich dankbar, dass sie mir noch einmal eine Chance gegeben und mich zurückgeholt haben. Sie haben mich weiter unterstützt. Ich denke, ich habe heute mit einer ansprechenden Leistung einen kleinen Teil zurückgezahlt.“

Das hat der Schlussmann. Speziell in der Anfangsphase hielt der gebürtige Leobener sein Team mit einigen Paraden im Spiel.

Dauerlösung im Tor?

Deshalb meint Lederer: „Andi hat gegen Ritzing ein richtig gutes Spiel gemacht. Er war auch gegen die Austria sehr sicher und hat uns mit seinem lautstarken Coaching immer wieder aus schwierigen Situationen geholfen. Er ist ein sehr impulsiver Torhüter, der für uns gegen die Violetten die passendere Lösung war.“

Einer Dauerlösung im Tor? „Die Torhüter-Frage ist heikel, das entscheidet man nicht von Spiel zu Spiel. Nach seiner heutigen Leistung braucht man auch keine Baustelle aufmachen. Wir sind froh, dass er diese Leistung abrufen konnte“, deutet der Admira-Trainer einen eher längerfristigen Einsatz im Kasten an.

„Werde weiter Gas geben“

Leitner macht sich keinen Stress: „Mal sehen, wie es weitergeht. Ich denke, ich habe heute und auch zuletzt im Cup recht gut gespielt und deswegen stehen wohl die Chancen gut, dass ich weiter im Kasten bleibe. Aber es ist die Entscheidung des Trainers. Ich werde jedenfalls weiter Gas geben – egal ob ich spiele oder nicht.“

Das Wichtigste sei sowieso das Wohl der Mannschaft. Daher „war der Sieg gegen die Austria für jeden einzelnen ein Befreiungsschlag. Egal, ob  Spieler oder Zeugwart ist. Jedem im Verein ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen.“

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