Ende der Season 3

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Am 22.2. endete die dritte Competetive-Season von Overwatch, in der sich so einiges getan hat. Helden wurden verändert und auf dem PTR-Test-Servern wird bereits fleißig an der Feinmechanik geschraubt.  Doch worauf alle Spieler gespannt warten, ist die auf der Blizzcon groß angekündigte Overwatch-League. Während in anderen beliebten Formaten wie LoL, Dota2 und Counter Strike bereits reger Betrieb herrscht, wurde es um den beliebten Team-Shooter von Blizzard in den letzten  Wochen relativ still.

Die Devise – Keine halben Sachen

Da in anderen Spielen des Publishers (Anm. Hearthstone und Heroes of the Storm) bereits Ligen etabliert und gespielt werden, kann man fehlendes Interesse natürlich ausschließen. Viel eher liegt der Grund dafür im besonderen Konzept begraben. Laut Ankündigung soll die sogenannte OW-League, nämlich nicht wie in den anderen Spielen der eSports-Szene, mit Teams auf nationaler, sondern auf städtischer Ebene aufgebaut werden und eher dem Konzept einer amerikanischer Sportliga ähneln. Die Teams absolvieren «Heim- und Auswärtsspiele» vor Live-Publikum, während die Spiele selbst zur Primetime gestreamt werden sollen.

25 Millionen Spieler -  ein solider Grundstein

Mit einer gewaltigen Player-Base von über 25 Millionen Spielern ist dafür reichlich Potenzial vorhanden. Auch mit diversen Sponsoren soll sich Blizzard bereits geeinigt haben. Das größte Problem an der Realisierung ist vermutlich aber, dass eben erst die dritte Ranglisten-Saison zu Ende geht. Wenn man nun ein wenig tiefer in die Materie eintaucht, haben sich zwar bereits Teams für ESL und MLG zusammengefunden, doch sind in der Rangliste auch viele Spieler mit höheren Wertungen zu finden, die nicht professionell Overwatch spielen. Daher gilt es für die Teams und Sponsoren erst einmal Überzeugungsarbeit zu leisten und noch etwas abzuwarten, bis sich die Spreu vom Weizen trennt.

2017 oder nicht?

Jeff Kaplan und Co. kündigten eine Umsetzung der Overwatch League für 2017 an,  doch im Netz werden bereits die ersten Stimmen und Kritiker laut, dass dieses Vorhaben nie innerhalb so kurzer Zeit realisierbar ist. Seit der letzten Blizzcon wurde kein Wort mehr über das gesamte Projekt verkündet, daher bleibt uns ebenfalls nur die Vermutung.

Eines ist jedoch klar: Die Mittel für einen baldigen Startschuss sind in einem Unternehmen wie Blizzard sicherlich gegeben. Die Community ist ebenfalls bereits aktiv am Aufbau von Teams beteiligt und die Sponsoren sind heiß auf die ersten Events. Was bleibt, ist die fehlende Dichte an Profi-Teams, um den ursprünglichen Plan in die Tat umzusetzen. Sollte sich in den nächsten Monaten ergeben, dass für jede Großstadt ein Team gesetzt werden kann, steht einem Ligastart also bestimmt nichts mehr im Weg.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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