Gwent startet im eSports durch

Aufmacherbild Foto: © CD Projekt
 

Vergangenes Wochenende fand das erste Gwent-Turnier statt. Neben den 4 geladenen Spielern, traten 4 Online-Qualifikanten gegeneinander an, um den ersten Titel der Gwent-Geschichte zu erlangen.

Ursprünglich als "Test-Turnier" geplant, wurde das Event doch größer als erwartet. So waren zwar nur drei Journalisten aus aller Welt (je einer aus Europa, den USA und Asien) und die Mitarbeiter von CD Projekt vor Ort in der ESL Arena in Katowice, online verfolgten aber bis zu 400.000 Zuseher das Spektakel.

"Wir wollten einmal einen Versuch starten, weil das für uns neu ist, deshalb haben wir es klein gehalten."

Gwent-Erfinder Rafal Jaki vor dem Turnier

 

Fixstartet mit Erfahrung

Neben den vier Online-Qualifikanten Fion56, oikumena, vishra und ProNeo, nahmen mit Trump und Lifecoach zwei Hearthstone-Profis, Kecem Nixious Khilaji (CCG-Streamer) und dem Kapitän vom Dota 2 Team EG, Peter "ppd" Dager, auch vier recht bekannte Namen der Szene teil.

Obwohl er bereits in der ersten Runde die Segel streichen musste, konnte sich Jeffrey "Trump" Shih dem Turnier nur positives abgewinnen: "Ich war überrascht über die hohe Qualität des Events", konnte sich der Amerikaner ein Kompliment an die Organisatoren nicht verkneifen. In den kommenden Wochen wird der Hearthstone-Profi daher noch mehr Gwent auf seinem Kanal streamen und auch Tutorials anbieten.

Ohne Favoriten

Aufgrund der noch sehr jungen Geschichte von Gwent gab es vorab keine klaren Favoriten, auch wenn sich mit Ausnahme von Trump alle "geladenen Profis" in die nächste Runde kämpfen konnten. Im Finale standen sich schlussendlich Adrian "Lifecoach" Koy und "noxius" gegenüber.

Nach bereits über 12 Stunden in der ESL Arena matchten sich die zwei verbliebenen in einer wahren Strategie-Schlacht um den Sieg und die 100.000 EUR Preisgeld.

Einen Start nach Maß konnte der Wahlösterreicher Lifecoach verzeichnen, der die ersten beiden Runden hintereinander gewinnen konnte, als ihn plötzlich eine Unachtsamkeit den Sieg der dritten und alles entscheidenden Runde kostete. Das Publikum (allesamt Entwickler des Spiels) konnte seine Emotionen kaum zurückhalten und war durchaus begeistert von dem gebotenen Spektakel.


Gwent Challenger Gewinner Lifecoach © CD Projekt

Schlussendlich konnte Lifecoach aber die Überhand behalten und sich mit einem durchwegs genial gespielten Turnier zum verdienten Sieger krönen.

Bereits vor einigen Wochen angekündigt, könnte das der erste offizielle Schritt des Wechsels von Hearthstone auf Gwent des beliebten Profis sein.

Positive Prognosen

Mit bis zu 16.000 Zusehern und über 400.000 Zusehern insgesamt verfolgten mehr Leute als erwartet das Event. Laut Rafal Jaki gibt es derzeit keine weiteren Pläne, aber nach diesem Erfolg ist sich das Entwicklerteam bereits einig, dass bis zum offiziellen Release von Gwent bereits das nächste Turnier anstehen wird.

 

von Thomas Streitberger

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