ESL: Start der nächsten Phase

Aufmacherbild Foto: © ESL
 

Das weltweit größte eSport-Unternehmen, die Electronic Sports League (ESL) verkündete gestern zwei Neuzugänge. Im Zuge dessen wurden auch die beiden neuen Schlüsselpositionen "Global Chief Marketing Officer" (CMO) und "Global Chief Revenue Officer" (CRO) geschaffen.

Bekleidet werden diese Stellen in Zukunft von Rodrigo Samwell (CMO) und Martin Hubert (CRO).

"In der eSport-Industrie passiert in der ganzen Welt gerade unglaublich viel und die ESL steht im Zentrum dieser spannenden Entwicklung. Die Verstärkungen in unserem Management zielen darauf ab, unsere Zusammenarbeit mit der wachsenden Zahl an Partnerunternehmen, Publishern und Sponsoren zu optimieren. Außerdem bringen die Neuzugänge besondere Expertise für die Bereiche Marketing und Sales mit. Wir freuen uns, Martin und Rodrigo im Team begrüßen zu dürfen.“

Ralf Reichert, Global CEO und Präsident der ESL

 

Wer sind die Neuen?

Als Global Chief Marketing Officer zieht Rodrigo Samwell in die Management-Etage der ESL ein. In Zukunft werden die Bereiche Produktmarketing, strategische Markenausrichtung, Kommunikation und Innovation, sowie die Lizenzvermarktung und Kundenanalysen von Samwell verantwortet. Vorher war Samwell in diversen leitenden Positionen der Vodafone Group tätig. Zuletzt war er als Group Head of Marketing Strategy bei Vodafone beschäftigt, wodurch eSports bereits zu seinen Aufgabengebieten gehörte.

Martin Hubert hingegen ist ab sofort als Global Chief Revenue Officer für die stetig wachsenden Umsätze der ESL verantwortlich. Hubert wechselt von Zalando Media Solutions, wo er zeitgleich auch Vice President und CEO von nugg.add, einer Tochterfirma von Zalando, war. Seine neuen Aufgabengebiete umfassen die Produktentwicklung und Data Sales in mehr als 15 Ländern.

Durch diese beiden neuen Positionen will die ESL ein bereits sehr gut ausgebautes Netzwerk noch wettbewerbsfähiger machen und durch das Know-How der beiden, besser auf die kommenden Expansionspläne vorbereitet sein. Wie bereits vor wenigen Wochen berichtet, plant die ESL mehrere Standorte in Süd-Ost Asien aufzubauen, um das Potential dort besser ausschöpfen zu können.

 

von Thomas Streitberger

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