The International: Neuer Preisgeldrekord

Aufmacherbild Foto: © Valve
 

The International, das jährliche Dota 2 Turnier von Valve, hat wieder einmal einen neuen Preisgeldrekord aufgestellt. Bereits in den vergangenen Jahren galt The International als höchstdotiertes Gaming-Turnier der Welt. Dieser Trend wird auch heuer fortgesetzt.

Das Crowdsourcing-Konzept von Valve ist nach wie vor verantwortlich für den Löwenanteil des Preisgeldes. Der Erfolg dieses Konzepts blieb nicht unbemerkt, daher setzten inzwischen diverse Publisher auf diese Art der Turnier-Finanzierung.

Zusätzlich zu dem von Valve gestellten "Basis-Preispools" von 1,6 Millionen USD, wird über In-Game-Verkäufe zusätzlich Geld für diesen Preispool und die Organisation generiert. Der sogenannte "Battle Pass" kann im Spiel für einen Preis von 9,99 USD bis 36,99 USD erworben werden. Der Käufer erhält dafür Skins und andere In-Game Items. Von jedem Battle Pass gehen 25% des Kaufpreises in den Preispool über, die anderen 75% dienen der Deckung von Organisations- und Entwicklungskosten.

Wie kommt es zu diesem Rekord

Bereits im Jahr 2014 begann der starke Anstieg des Preispools, als das erste Mal der gesamte Preisgeld für ein Turnier über 10 Mio USD betrug. Seitdem wurde der eigene Rekord jedes Jahr aufs Neue gebrochen, was im vergangenen Jahr in über 20 Mio. USD gipfelte.

Davon entfielen satte 9 Millionen Dollar auf das Gewinnerteam Wings Gaming und jeweils 1 Million auf die weiteren Top 4 Teams.

Heuer, ein Monat vor Start des Turnieres, wurde der Rekord bereits gebrochen und mit aktuell 20,8 Mio. USD eine neue Höchstmarke erreicht. Da in den kommenden Tagen neuer Content für den Battle Pass kommt und auch in den vergangenen beiden Jahren nochmal 2-3 Millionen Dollar generiert werden konnten, wird heuer mit einem Gesamtpreisgeld von bis zu 25 Mio. USD spekuliert.

Der Start der Vorrunden des Turniers ist für den 2. August angesetzt. Ausgetragen wird The International zum vierten Mal in Folge in der 17.000 Menschen fassenden KeyArena in Seatlle, Washington.

 

von Thomas Streitberger

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