Boarder springen in London in die neue Saison

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London ist am Samstagabend zum bereits vierten Mal Austragungsort des ersten Snowboard-Big-Air im Weltcup.

Der erste Contest der Saison ist Höhepunkt des dreitägigen "Freeze-Festivals" zu Füßen der Battersea Power Station.

Alle Asse sind am Start. Unter den fünf Österreichern befindet sich in der zweiten Saison ohne Stefan Gimpl auch Clemens Schattschneider, der im Vorjahr den Big Air/Slopestyle-Weltcup gewonnen hat.

Regeländerung bringt mehr Kugeln

Eine "klassische" Titelverteidigung hat der 19-jährige Niederösterreicher aber nicht im Visier, nachdem der Skiverband FIS die Regeln erneut geändert hat.

Zwar gibt es im Gegensatz zum Raceboarden im Freestyle nach wie vor eine große Weltcupkugel für den Besten aus Big Air, Slopestyle und Halfpipe, kleine Kugeln werden aber nun in allen drei Einzelbewerben vergeben.

Weniger soll mehr sein

Slopestyle-Junioren-Weltmeister Schattschneider lässt zudem die Halfpipe links liegen. Vielmehr hat der Badener in der Olympiastadt 2012 schon Winter-Olympia in Sotschi 2014 im Visier.

Er wird daher in der kommenden Saison weniger Contests bestreiten und stattdessen versuchen, seinen persönlichen Level zu heben.

Neben Schattschneider starten in London Adrian Krainer, Mathias Weissenbacher, Michael Macho und Stefan Falkeis.

Gemischte Gefühle beim Vorjahressieger

Einen besonderen Bezug zu der riesigen, 32 Meter hohen Rampe in London hat Marko Grilc.

Der Slowene hat hier vergangenes Jahr seinen ersten Weltcupsieg gefeiert, vor drei Jahren aber nach einem schweren Sturz mit ausgekegelter Hüfte mehrere Tage im Krankenhaus verbracht. Und zwar mit Blick auf das Eventgelände.

"Ich habe dort einen meiner bisher schwersten aber auch glücklichsten Momente erlebt", sagte der Air & Style-Sieger von 2009.

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