Belgien lockt mit Monster-Rampe

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"Die Luft an der Spitze wird immer dünner"

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Auf einer Monster-Rampe am Hafen von Antwerpen sind am Samstag (Finale ab 19.00 Uhr) die Snowboard-Freestyler gefordert.

Fünf Österreicher gehen beim einzigen Big-Air-Weltcup dieser Saison über die 38,5 m hohe Rampe mit einer Jump-Länge von 16 Metern.

WM-Generalprobe mit fünf ÖSV-Boardern

Nachdem die Bewerbe in London und Stockholm abgesagt worden sind, ist in der heurigen Saison neben der WM am 19. Jänner in Quebec City nur ein einziger Weltcup übrig geblieben.

Der hat es mit der größten Rampe, die bisher für einen Weltcup errichtet worden ist, in sich.

Der ÖSV ist mit den etablierten Athleten Adrian Krainer (K), Michael Macho (T) und Clemens Schattschneider (NÖ) sowie den beiden Tiroler Weltcup-Debütanten Roland Hörtnagl (17 Jahre) und Philipp Kundratitz (16) dabei.

Neuer Sprung, neuer Modus

Die besten Chancen auf einen Spitzenplatz werden Schattschneider zugetraut, der im Sommer einen neuen Sprung, eine abgewandelte Form des Helgason-Flips, einstudiert hat.

"Die Luft an der Spitze wird immer dünner und die Jumps werden immer schwieriger. Wenn man um die Podestplätze mitreden will, muss man bei jedem Sprung ein hohes Risiko gehen", erklärte Schattschneider.

Die größte Big-Air-Rame der Weltcup-Geschichte lassen sich auch einige der besten Rider der Welt nicht entgehen.

Der amtierende Weltmeister (La Molina, Spanien, 2011), Petja Piiroinen (FIN) sowie Vize-Weltmeister und Local Homeboy Seppe Smits (BEL) als auch Rocco van Straten (NED), Dritter der letzten WM, führen das Teilnehmerfeld an.

Neu ist der Modus. Aus der Qualifikation (10.40) steigen sechs Springer direkt ins Finale (19.00) auf, zwölf weitere Athleten qualifizieren sich für das Halbfinale (16.30), aus dem wiederum sechs ins Finale aufsteigen.

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