PSG: Medaillenchancen bei klirrender Kälte

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Die österreichischen Snowboarder greifen bei den Weltmeisterschaften in Stoneham auch in den Parallelbewerben nach Edelmetall.

Die Vorzeichen vor dem Parallel-Riesenslalom am Freitag sind speziell für die Herren günstig. Denn Titelverteidiger Benjamin Karl (Sieger 2008 bis 2011) und Weltcup-Spitzenreiter Andreas Prommegger (2012) haben in der Skistation nahe Quebec City die jüngsten fünf Rennen gewonnen.

Marion Kreiner, Julia Dujmovits und Claudia Riegler standen dort schon auf dem Podest und sind nach ihren jüngsten Podestplätzen in Bad Gastein ebenfalls optimistisch.

Karls "Wohnzimmer"

Benjamin Karl bezeichnet Stoneham gerne als sein "Wohnzimmer".

"Ich fühle mich pudelwohl auf diesem Hang und komme immer gerne her", sagte der Niederösterreicher mit Wohnsitz Osttirol.

Der Olympia-Zweite Karl hat schon WM-Gold erobert, Prommegger möchte nun seine erste Medaille. "Nach meinem Vorjahrssieg habe ich gute Erinnerungen, ich werde Vollgas geben", sagte der Gastein-Sieger aus dem Salzburger Pongau.

"Rechnung offen"

Nach dem Gewinn der Kristallkugel hat der 32-Jährige diesmal die WM als Hauptziel im Blick.

"Da habe ich noch eine Rechnung offen", sagte der Profi aus dem Alpendorf oberhalb von St. Johann.

"Die Erwartungshaltung von außen ist doch sehr hoch. Wenn ich mit Edelmetall im Gepäck die Heimreise antrete, wäre ich zufrieden."

Minus 30 Grad

Der Burgenländerin Dujmovits macht die große Kälte zu schaffen. "Damit kämpfe ich am meisten", sagte die Vorjahrs-Zweite und aktuelle Weltcup-Führende.

"Ich werde am Start einfach an das Sommertraining in Hawaii denken. Im Steilhang fühle ich mich sehr wohl."

Das Training bei minus 30 Grad sei schon grenzwertig gewesen, meinte auch Kreiner. Am Freitag soll es etwas "wärmer" werden, Temperaturen um 17 Grad unter Null wurden prognostiziert.

ÖSV-WM-Team Snowboard-PGS Stoneham

(Freitag 15.00 MEZ/Qualifikation, 19.00/Finale):

Benjamin Karl (TV), Andreas Prommegger, Lukas Mathies, Anton Unterkofler und Manuel Veith; Julia Dujmovits, Marion Kreiner, Ina Meschik und Claudia Riegler.

Der Parallelslalom folgt am Sonntag.

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