Prommegger feiert Heimsieg

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Prommegger feiert Heimsieg, Kreiner am Podest

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Andreas Prommegger gewinnt das erste von zwei Heimrennen der Alpin-Boarder am niederösterreichischen Jauerling.

Der Salzburger setzt sich in Parallel-Slalom vor einer Kulisse von rund 4.000 Zusehern im Final-Lauf gegen den überraschend starken Russen Andrey Sobolev durch.

Im Damen-Bewerb können die ÖSV-Ladies nicht um den Sieg mitfahren, Marion Kreiner schafft es als Dritte aber immerhin auf das Siegespodest.

Prommegger emotional überwältigt

Nach dem letzten von vier K.o.-Läufen zeigte sich  Prommegger im Ziel von den Emotionen überwältigt: "Es war ein Wahnsinn! Ich habe echt mit den Tränen kämpfen müssen. Ich habe echt Gänsehaut bekommen, als ich runter gefahren bin und die Leute gehört habe."

"So ein Publikum haben wir dast nie, das hat mich richtig hinunter getragen. Vor dieser Kulisse zu gewinnen, ist ein Wahnsinn", so der Salzburger weiter.

Karl im Unglück

Prommegger war bereits im Semifinale die letzte verbliebene ÖSV-Hoffnung auf den Sieg: Ingemar Walder war schon im Achtelfinale gescheitert, im Viertelfinale erwischte es auch Sigi Grabner (gegen Prommegger) und Benjamin Karl (gegen Roland Fischnaller/ITA).

Letzterer musste eine ganz bittere Niederlage hinnehmen, da er zu Sturz kam, nachdem sein Kontrahent bereits zu Boden gegangen war. Karl konnte aber immerhin seine Führung im Weltcup verteidigen, wo er nun 220 Punkte vor Jauerling-Sieger Prommegger liegt.

Kreiner am Podest

Bei den Damen setzte sich die Schweizerin Patrizia Kummer im Finale gegen  Vorjahres-Weltcupsiegerin Ekaterina Tudegesheva durch. Marion Kreiner sorgte als Dritte aber für ein versöhnliches ÖSV-Ergebnis.

"Es ist schade, dass ich im Semifinale gestürzt bin, denn es war ein super Rennen. Ich würde am liebsten gleich noch einmal fahren", war auch die Steirerin von der Kulisse beeindruckt.

Dujmovits früh raus

Von ihren Kolleginnen schafften es drei weitere in die Top-10: Ina Meschik (6.), Claudia Riegler (8.) und Julia Dujmovits (9.).

Letztere konnte mit dem Ergebnis aber nicht zufrieden sein. Als Qualifikations-Schnellste schied sie in ihrem Duell gegen Tudegesheva in Führung liegend aus.

Am Sonntag gibt es in Bad Gastein eine Chance zur Revanche.

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