Kreiner verlängert in Bad Gastein Abo auf dritte Plätze

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Marion Kreiner hat ein Abonnement auf dritte Weltcup-Plätze.

Wie schon in Landgraaf, Carezza und am Freitag auf dem Jauerling hat die Steirerin auch am Sonntag beim Parallel-Slalom der Snowboarder in Bad Gastein das kleine Finale für sich entschieden.

Die Schweizerin Patrizia Kummer gewann den dritten Slalom in Folge, sie setzte sich gegen Landsfrau Julie Zogg durch.

Bei den Herren schaffte es kein ÖSV-Boarder auf das Podest, Benjamin Karl wurde Fünfter.

Das italienische Duell um Platz eins entschied Roland Fischnaller gegen Aaron March für sich.

Zwei weitere Spitzenplätze

"Es war wieder ein gutes Rennen. Ich bin sehr zufrieden, das muss man auch erst Mal zusammenbringen", sagte die 30-jährige Kreiner.

Auf den Rängen fünf und sechs folgten mit der Salzburgerin Claudia Riegler ("Im Slalom habe ich mir bisher schwergetan, es gibt heute nichts auszusetzen") und der Burgenländerin Julia Dujmovits zwei weitere Österreicherinnen.

"Ich habe mir mehr erwartet für die ganze Woche, der letzte Lauf war nicht perfekt. Jetzt freue ich mich auf einen Riesentorlauf, da bin ich stärker", sagte Dujmovits, die auf dem Jauerling Neunte geworden war.

Keine Garantie für Spitzenplätze

Bei den Herren endete die Qualifikation in der Früh mit einer Negativ-Überraschung, Jauerling-Sieger Andreas Prommegger hatte als 19. die Qualifikation für die Finalsession der besten 16 verpasst.

"Ich war nach dem Jauerling-Tag körperlich und geistig ein bisserl leer. Aber ich brauche nicht enttäuscht sein, was ich vor zwei Tagen erlebt habe, übertrifft alles. Es gibt eben keine Garantie für Spitzenplätze", sagte der Salzburger.

Die am Nachmittag engagierten Österreicher schieden am Nachmittag früh aus, Siegfried Grabner verlor im Achtelfinale (10.), Benjamin Karl (5.), Ingemar Walder (7.) und Anton Unterkofler (8.) im Viertelfinale.

"Der absolute Wille hat gefehlt"

"Wir waren alle voll motiviert für das Heimrennen. Ich habe mich super gefühlt, aber dann blöde Fehler gemacht", erklärte Grabner, der sich ärgerte, da er wisse, gut drauf zu sein.

Karl gab Platz eins in der Parallel-Wertung an Fischnaller ab, Dritter ist Prommegger.

"Wenn der absolute Wille zum Siegen nicht da ist, reicht das nicht, um gegen die Stärksten anzukommen", haderte der Niederösterreicher etwas mit sich selbst.

"Bei Heimrennen wünscht man sich ja immer, schnell zu sein. Das ist eine bittere Sache."

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