Grabner führt rot-weiß-roten Dreifachsieg an

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Österreichs Snowboarder dominieren den PGS im deutschen Sudelfeld.

Bei schwierigen Bedingungen feiert Siegfried Grabner seinen 13. Weltcupsieg und führt einen ÖSV-Dreifachsieg an.

Auch bei den Damen ist Österreich durch Mario Kreiner am Sieger-Podest vertreten.

Grabner entscheidet ÖSV-Duelle für sich

Mann des Tages ist aber Sigi Grabner. Am Weg zu seinem ersten Weltcupsieg seit drei Jahren schaltet der Noch-36-Jährige zunächst im Viertelfinale seinen Teamkollegen Benjamin Karl aus.

Im Halbfinale entscheidet er das nächste Österreicher-Duell gegen Andreas Prommegger für sich. Nach zwei Läufen liegen die beiden ÖSV-Boarder zeitgleich, im "toten" Rennen gibt die besser Quali-Zeit den Ausschlag zu Gunsten von Grabner.

Im Finale entscheidet der Kärntner das Generationen-Duell gegen Lukas Mathies (20) klar für sich und jubelt über seinen 13. Sieg im Weltcup. Für Mathies ist Rang zwei sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis.

Kreiner verpasst Sieg

Bei den Damen muss sich Marion Kreiner erst im Finale geschlagen geben. Die Steirerin unterliegt der deutschen Lokalmatadorin Amelie Kober und belegt Rang zwei.

Julia Dujmovits belegt Rang 7, Melanie Schöffmann stellt als Achte ihr bestes Weltcup-Ergebnis ein.

Mit dem nötigen Glück

"Es ist eine Riesenerleichterung für mich, wieder ganz oben auf dem Stockerl zu stehen. Ich bin überglücklich, weil ich ein Rennen gewonnen habe, das aufgrund der Sicht und der Pistenbedingungen extrem schwierig gewesen ist. Zum Gewinnen braucht man natürlich auch Glück, das mir heute gegen Andi zur Seite gestanden ist", sagte Grabner, der scherzend anmerkte, er habe noch ein Rennen gewinnen wollen, so lange er noch 36 ist.

Lukas Mathies schaffte es mit Platz zwei erstmals auf das Podest bei einem Weltcuprennen. "Es ist ein Wahnsinn. Ich kann es noch gar nicht glauben, was mir da heute gelungen ist. Heute habe ich endlich zeigen können, was ich drauf habe. Das ist einfach ein Traum", erklärte er.

Und die im Finale der Deutschen Amelie Kober unterlegene Marion Kreiner meinte: "Ich bin nach dem ersten Finallauf über eine Sekunde zurückgelegen, musste daher im zweiten Run volles Risiko nehmen und bin ausgerutscht. Es war ein sehr anspruchsvolles Rennen, daher bin ich mit dem zweiten Platz nicht unzufrieden."

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