Dujmovits lächelt vom Podest

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Julia Dujmovits carvt ins Finale

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Die Burgenländerin Julia Dujmovits hat im zweiten Parallel-Slalom von Bad Gastein mit Rang zwei den vierten ÖSV-Podestplatz bei den Heimrennen geholt.

Die am Vortag noch am Stockerl gelandeten Andreas Prommegger (1.), Marion Kreiner (2.) und Claudia Riegler (3.) schieden am Samstag hingegen ebenso vorzeitig aus wie Doppelweltmeister Benjamin Karl.

Die Siege gingen an die Schweizerin Patrizia Kummer sowie den Slowenen Zan Kosir.

Weltcup-Führung übernommen

Dujmovits kämpfte sich beim letzten Rennen vor der WM in Kanada bis ins Finale vor, wo sie aber das Nachsehen hatte.

"Ich bin superglücklich, jetzt habe ich mein WM-Ticket. Es war mein großes Ziel hier, aufs Stockerl zu kommen, weil ich in Österreich immer etwas zu kämpfen hatte", meinte Dujmovits nach ihrem ersten Podestplatz in der Heimat, der sie an die Spitze der Weltcup-Gesamtwertung hievte.

Riegler scheiter in der Quali

Die zehnplatzierte Kreiner ärgerte sich nicht allzu sehr über das frühe Aus.

"Ich bin heute nicht so gut zurechtgekommen, es hat leider nicht sein wollen", sagte die Steirerin.

Unmittelbar hinter ihr reihten sich Sabine Schöffmann und Tanja Brugger ein. Riegler (28.) hatte dagegen schon in der Qualifikation die Segel streichen müssen.

Durchaus verschmerzbar

Auch Prommegger (15.) nahm das Out im Achtelfinale nach seinem Triumph am Vortag gelassen, denn er reist knapp vor dem neuerlich zweitplatzierten Südtiroler Roland Fischnaller als Weltcup-Spitzenreiter zu den Weltmeisterschaften.

"Ich habe heute einen Fehler zu viel gemacht, so ist das Leben. Es gibt eben keine Garantie auf Spitzenplätze. Mein Ziel, in Gastein auf das Podium zu kommen, habe ich aber erfüllt", erklärte der Salzburger.

Die Tendenz stimmt

WM-Titelverteidiger Karl (10.) sieht sich trotz Heimrennen ohne Spitzenergebnis im Aufwind.

"Ich sehe das Wochenende positiv. Bei jedem Lauf kommt ein bisschen Sicherheit zurück, aber ich bin natürlich noch nicht bei 100 Prozent. Seit heute macht es endlich wieder Spaß", meinte der Niederösterreicher, der sich schon auf die WM freut. "Der kanadische Schnee taugt mir."

Routinier Grabner meldete sich nach einer neuerlichen Knieverletzung im Spitzenfeld zurück.

"Heute war es nach dem schlechten gestrigen Rennen unglaublich spaßig. Ich bin ganz anders gefahren und bin jetzt heiß auf die WM", bekräftigte der Kärntner, der unmittelbar vor Lukas Mathies Siebenter wurde.

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