Ski-Crosser machen sich fit für harten Winter

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Bei sengender Hitze absolvierte das ÖSV-Skicross-Team in den vergangenen Tagen einen schweißtreibenden Konditionskurs in Salzburg.

Bei Einheiten im Geräteturnen, ausgedehnten Rennrad-Touren und rasanten Abfahrten im Bikepark Wagrain wurde dabei auf sämtliche Faktoren ein Augenmerk gelegt, die auch beim winterlichen "Pisten-Rodeo" von entscheidender Bedeutung sind.

In den Hallen des Salzburger Turnvereins fanden die Schützlinge von Weltcup-Coach Gerold Posch sowie den beiden Europacup-Trainern Oliver Andorfer und Andreas Hochwimmer perfekte Bedingungen vor.

Sprünge simuliert

Zur Verbesserung der Körperkontrolle standen unter Anleitung von Turnlehrer Martin Reiter Sprünge in die Schnitzelgrube ebenso auf dem Programm wie die Arbeit auf der sogenannten Air-Track-Bahn.

Dabei handelt es sich um eine mit Luft gefüllte Bodenbahn, die bei Absprüngen die Muskelkraft unterstützt.

Zudem wurde das Trampolin genützt, um bei verschiedenen Figuren die Stabilität des Körpers in der Luft zu festigen und damit in weiterer Folge für die Sprünge im Winter gewappnet zu sein.

Kilometer sammeln

An drei der vier Trainingsnachmittage betätigten sich die Skicrosser bei ausgedehnten Rennrad-Etappen im Salzburger Umland als wahre "Kilometerfresser".

Da dieser Konditionskurs das Ende des Grundlagen-Ausdauer-Blocks darstellte, wurden auf den bis zu 120 Kilometer langen Tagestouren auch etliche Höhenmeter gesammelt.

Abschließender Höhepunkt war ein Mountainbike-Downhill-Tag im Bikepark Wagrain.

"Mit vollem Einsatz dabei"

Dank der großzügigen Unterstützung durch Katharina Emberger von den Wagrainer Bergbahnen und dem ortsansässigen Bikeshop ließen es die Athleten so richtig krachen.

Positiver "Nebeneffekt": Bei den Abfahrten wurden natürlich auch Arme und Beine ordentlich für den nahenden Olympia-Winter gestählt.

"Dieser Kurs war aufgrund der extremen äußeren Bedingungen eine besondere Herausforderung für das gesamte Team, doch alle waren mit vollem Einsatz bei der Sache. Das zeigt, dass die Athleten wissen, was sie im Hinblick auf die kommende Olympia-Saison zu tun haben", zeigt sich Gerold Posch mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung auf den kommenden Winter sehr zufrieden.

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