Doppelsieg für Österreichs Doppelsitzer

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Österreichs Rodler haben mit einem Doppelsieg ihre derzeitige Vormachtstellung im Doppelsitzer-Bewerb untermauert.

Die Doppel-Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger setzten sich mit einer Gesamtzeit von 1:22,644 Minuten auf der Olympiabahn in Whistler 0,244 Sekunden vor den Auftakt-Siegern Peter Penz/Georg Fischler durch.

Rang drei ging an die Südtiroler Christian Oberstolz/Patrick Gruber (+0,299).

Mit Bahnrekord zum 12. Sieg

Den Grundstein zum zwölften Weltcup-Sieg legten die Linger-Brüder aus Absam mit neuem Bahnrekord (41,255 Sekunden) im ersten Lauf.

"Der erste ist mir gar nicht so perfekt vorgekommen, aber wenn du einen Bahnrekord aufstellst, kann es nicht so schlecht gewesen sein", analysierte Andreas Linger.

Trotz des Siegs sei noch viel Luft nach oben. " Uns ist es sehr gut gegangen, auch wenn die Lockerheit der letzten Saison etwas fehlt", sagte Linger.

Penz/Fischler behaupten Weltcup-Führung

Zufrieden konnten auch Penz/Fischler sein, die nach dem Sieg in Igls neuerlich aufs Podest fuhren und damit auch die Weltcup-Gesamtführung mit 15 Punkten Vorsprung auf die Linger-Brüder erfolgreich verteidigten.

"Wir sind heuer einfach schnell und glauben auch an uns selbst. Wir haben sehr viel Selbstvertrauen und das sieht man jetzt auch in der Bahn und wir fühlen uns dadurch auch mental sehr stark", verriet Fischler das Erfolgsrezept.

Mit Platz zwei in Kanada konnte das Duo gut leben. "Den zweiten Lauf haben wir ein bisschen verschlafen, mit dem Ergebnis sind wir aber sehr zufrieden", sagte Penz.

Trainer ist hochzufrieden

Sehr zufrieden und stolz war klarerweise Österreichs Chefcoach.

"Beide Teams sind zur Zeit sehr stark in allen Bereichen, die man für das Rodeln braucht", lobte Rene Friedl seine Athleten, die trotz" nicht perfekter Läufe" das Maß aller Dinge waren.

Deutsche dominieren Einzel

Im Einsitzer-Bewerb waren hingegen einmal mehr die Deutschen eine Klasse für sich. Felix Loch holte sich vor Johannes Ludwig, David Möller und Andreas Langenhahn seinen zweiten Saisonsieg.

Daniel Pfister kam wie schon im ersten Saisonrennen auf den neunten Platz. "Ich habe einen besseren Platz sicher im ersten Lauf vergeigt. Mehr als Platz fünf oder sechs wäre aber nicht drinnen gewesen", sagte Daniel Pfister.

Sein Bruder Manuel kam auf Rang elf, Reinhard Egger platzierte sich unmittelbar vor Wolfgang Kindl auf dem 14. Rang.

"Das war eine eindeutige Sache und für uns sicher ein kleiner Schlag. Jetzt schauen wir weiter nach Calgary, dort werden wir uns sicher für dieses Resultat rehabilitieren", sagte Riedl.

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